Österreich bei Smart Metern einer der Vorreiter in Europa

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Bei der Smart-Meter-Einführung zählt Österreich im europäischen Vergleich zu den Vorreitern in Bezug auf eine einheitliche, standardisierte Umsetzung. Darauf weist die Interessenvertretung der Energiewirtschaft, Oesterreichs Energie, in einer aktuellen Mitteilung hin. Durch die gemeinsame Entwicklung eines Lastenheftes für intelligente Messsysteme und korrespondierenden Use-Cases sei ein einheitlicher Standard in Österreich entwickelt worden, der für höchstmögliche Datensicherheit sorge.

Es sei für die Hersteller eine große Herausforderung gewesen, da am Markt keine Standardsysteme verfügbar waren. Die aktuell im „Clean Energy Package“ der Europäischen Kommission vorgesehenen Vorgaben zum Datenschutz würden von den österreichischen Verteilernetzbetreibern, die für die Umsetzung zuständig sind, bereits jetzt übererfüllt.

Entsprechend der Intelligenten Messgeräte-Einführungsverordnung sei eine Roll-Out-Quote von 70 Prozent für das Jahr 2017 vorgesehen. Bis zum Jahr 2019 müssen per Verordnung des österreichischen Gesetzgebers 95 Prozent der Kunden mit intelligenten Messgeräten ausgestattet sein. Für die österreichischen Netzbetreiber sei es essentiell, dass jeder Zähler, unabhängig von den vom Kunden gewählten Funktionen, zur 95 Prozent Quote anerkannt werde.

Roll-Out in vollem Gang

Obwohl der Roll-Out der Smart Meter in vollem Gang sei, würden die österreichischen Verteilernetzbetreiber die Quote für die Jahre 2017 bis 2019 wegen der umfassenden Vorarbeiten nicht erfüllen können. Oesterreichs Energie fordert daher eine Anpassung des österreichischen Zeitrahmens an die faktischen Möglichkeiten und den Zeitrahmen der Europäischen Regelung. Die Branche sei aber zuversichtlich, die von der Europäischen Union vorgegebene Umsetzungsrate für das Jahr 2020 erfüllen zu können.

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