Nordex meldet Umsatz- und Gewinnrückgang für 2017

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Die deutschen Solar- und Windenergieanlagen haben in Kalenderwoche 2 mit 3,19 TWh etwas über ein Viertel mehr Strom ins System eingespeist als in der Vorwoche.
Bildquelle: Nordex

Der Hamburger Windanlagenbauer Nordex hat vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 vorgelegt. Demnach ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im abgelaufenen Geschäftsjahr von 285,5 Mio. auf 242 Mio. € gesunken.

Darin nicht enthalten sind Aufwendungen für das derzeit laufende Kostensenkungsprogramm. Mit dem Sparprogramm will der Konzern die Strukturkosten ab 2018 nachhaltig um 45 Mio. € senken.

Der Umsatz sank im vergangenen Jahr von 3,4 Mrd. € auf knapp 3,1 Mrd. €. Hintergrund waren Projektverschiebungen. Mit 2,7 Gigawatt errichtete Nordex in etwa das gleiche Kraftwerksvolumen wie im Vorjahr. Der Windanlagenbauer leidet wie seine Wettbewerber Siemens Gamesa und Vestas derzeit unter einer schwächeren Nachfrage und dem Druck auf die Turbinenpreise. Dies gilt vor allem für die Windenergie an Land, da der Markt zunehmend gesättigt ist und Subventionen heruntergefahren werden. Der Konkurrenzkampf um die Ausschreibungsmengen ist groß.

Vorstandschef Blanco sieht Nordex gut gerüstet

Vorstandschef José Luis Blanco gab für 2018 noch keinen Ausblick, sieht sich aber für eine schwächere Nachfrage gut gerüstet. „Wir haben das Jahr 2017 intensiv genutzt, um uns auf die neuen Marktbedingungen einzustellen. So haben wir unsere Strukturkosten nachhaltig gesenkt und unsere neuen, deutlich effizienteren Produkte beschleunigt auf den Markt gebracht“, sagte José Luis Blanco, CEO der Nordex SE. Am 27. März 2018 wird das Unternehmen seinen Jahresabschluss 2017 und die Prognose für das Jahr 2018 vorlegen.

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