Neues Projekt für nationales Testfeld Offshore-Windenergie

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Aufbau Repower 5M im Offshore-Windpark alpha ventus
Symbolbild (Quelle: REpower)

Anfang März ist ein neues Projekt der Stiftung Offshore Windenergie gestartet, das die Voraussetzungen zur Errichtung eines nationalen Testfeldes Offshore-Windenergie schaffen soll. Das neu zu errichtende Testfeld ist Teil des Koalitionsvertrages der Bundesregierung und bereits seit Mitte 2016 im Raumentwicklungsprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern als Fläche im Küstenmeer ausgewiesen.

Nach Angaben der Stiftung benötigt das Testfeld insbesondere eine schnelle Netzanbindung, um entsprechende Investitionssicherheit auszulösen. Dazu hatte Mecklenburg-Vorpommern vor kurzem erfolgreich eine entsprechende Bundesratsinitiative im Rahmen der Beratung zum NABEG 2.0 (Netzausbaubeschleunigungsgesetz) gestartet.

Das auf vier Jahre ausgelegte Projekt wird den Angaben zufolge vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gefördert. In dessen Rahmen soll zunächst der aktuelle Test- und Demonstrationsbedarf in der Branche ermittelt werden. Neben dem Bedarf für die Entwicklung innovativer und leistungsstarker Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) spiele auch der Bedarf an Testmöglichkeiten für neuartige Gründungsstrukturen, Komponenten, Logistikkonzepten, aber auch an Netzanschlusstechnologien eine entscheidende Rolle, so die Stiftung weiter.

In einem nächsten Schritt sollen die Auswahlkriterien für die zu installierenden innovativen Technologien festgelegt werden. Eine weitere Herausforderung stelle die Auswahl eines Betreibers bzw. eines Betreiberkonsortiums für den späteren Betrieb des Testfeldes dar. Hierfür müsse noch ein entsprechendes Betreiberkonzept mit Kriterien für die Betreiberauswahl entwickelt werden, heißt es. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes liege bei Maßnahmen zur Akzeptanzsteigerung.

Wie schon im Testfeld alpha ventus soll auch im neuen Testfeld Begleitforschung in Kooperation von Wirtschaft und Forschungseinrichtungen stattfinden.

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