Die Streichung des 52-GW-Solardeckels im Bundestag hat dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) in der vergangenen Woche ein wenig die Show gestohlen. Dessen ungeachtet hat auch das Gebäudeenergiegesetz eine sehr lange Vorgeschichte und wurde nun – 41 Monate nach dem ersten Entwurf, wie das IKEM im Berlin nachgerechnet hat – im Bundestag verabschiedet. Im Energieausschuss des Bundestags gab es dabei noch einige Änderungen, die vor allem in der Bioenergiebranche große Zufriedenheit ausgelöst haben.

Im Titelbereich der neuen Ausgabe 26.2020 von EUWID Neue Energie haben wir das Geschehen im Bundestag vergangene Woche nachgezeichnet. Die Verbände der Bioenergiebranche sehen nach einer Anpassung der Primärenergiefaktoren für Biomethan im GEG ganz neue Perspektiven für Geschäftsmodelle. Andere Verbände sehen das Gesetz eher kritisch, die Deutsche Unternehmensinitivative Energieeffizienz (Deneff) spricht sogar von einer Mogelpackung.

Die weiteren Perspektiven für die Energiewende wurden derweil zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Regierungschefs der Länder ausgelotet. Dabei gab es eine Reihe von Übereinstimmungen, was die nächsten Schritte angeht. In der neuen Ausgabe lesen Sie unter anderem, was in der anstehenden EEG-Novelle geregelt werden soll.

Regelungsbedarf sehen viele Beobachter im Bereich von Post-EEG-Anlagen. Ein Unternehmensbündnis rund um die EnBW hat den Vorschlag einer „Kleinen Direktvermarktung formuliert, mit der wirtschaftliche Lösungen gerade für kleine Photovoltaikanlagen möglich werden sollen. Was sich konkret hinter dem Vorschlag verbirgt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von EUWID Neue Energie – oder hier auf dem Digitalkanal. (Quelle für Beitragsbild: EUWID)

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