Sektorkopplung mit Power-to-Gas, „grüne“ Gase für die Energiewende, Erzeugung speicherbarer Energieträger statt Abregelung Erneuerbarer: Das systemische Potenzial von synthetischen Energieträgern ist groß. Aber es gibt eine ganze Reihe von grundlegenden Fragen wirtschaftlicher und rechtlicher Natur, die in Zusammenhang mit PtX-Lösungen zu beantworten sind.

Einige der vielen Fragen zu Power-to-Gas haben wir mit der Energierechtsexpertin Bettina Hennig von der Berliner Kanzlei von Bredow Valentin Herz erörtert. Hennig weist auf die rechtlichen Hemmnisse für PtG-Projekte hin. Sie erläutert, welche Rolle das vom Bundestag verabschiedete Netzausbaubeschleuigungsgesetz (Nabeg) für Power-to-Gas-Projekte hat. Und sie führt aus, inwieweit das zu beobachtende Engagement der Netzbetreiber in Sachen Power-to-Gas rechtliche und wirtschaftliche Fragen aufwirft. Das Interview findet sich im Titelbereich der heute erschienenen Ausgabe 24.2019 von EUWID Neue Energie.

„Grünes“ Gas, das in beliebiger Menge in das Erdgasnetz eingespeist werden kann, stellen die mehr als 200 Biomethan-Anlagen in Deutschland her. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat jetzt das „Branchenbarometer Biomethan 2019“ veröffentlicht. Die Geschäftslage wird darin als „insgesamt stabil“ bezeichnet. Zuletzt haben allerdings Überangebot und Ernteausfälle auf die Stimmung gedrückt. Hoffnungen setzt die Branche auf den Verkehrssektor, der Anstieg der Treibhausgasquote im kommenden Jahr könnte neue Impulse bringen.

Getrübt ist die Stimmung seit geraumer Zeit in der Windbranche, nachdem der Zubau fast zum Erliegen gekommen ist. Nun droht auch noch der Abbau von Bestandsanlagen in der Post-EEG-Phase, wenn kein passendes Geschäftsmodell gefunden wird. Das „Post-EEG-Spiel“ von juwi ist ein origineller Ansatz zur Beschreibung der Problematik.

Redaktionstipp: Was Sie diese Woche im Blick haben sollten

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