Naturstrom startet in Moosach Nahwärmenetz mit Biomasse und Solarthermie-Freiflächenanlage

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Quelle: Naturstrom

Mit dem Spatenstich für den Bau eines Nahwärmenetzes hat die Naturstrom AG ein Projekt gestartet, bei dem die alten Ölheizungen durch Biomasse und Solarthermie ersetzt werden. Der Wärmebedarf der privaten und kommunalen Anschlussnehmer werde künftig mit einem 390-kW- und zwei 530-kW-Biomassekesseln sowie einer 1.106 m² großen Freiflächen-Solarthermieanlage gedeckt.

Im Sommer soll die Solaranlage einen wichtigen Beitrag für die Wärmeversorgung leisten, in dem sie den Holzeinsatz in der Energiezentrale reduziert, teilte die Naturstrom AG mit. Bei Mehrbedarf sowie in den Wintermonaten werden die Biomassekessel bedarfsgerecht zugeschaltet. Zwischengespeichert wird die Wärme in einem 100 m³ großen Pufferspeicher.

Als Brennstoff für die drei Biomassekessel kommen Hackschnitzel aus der Region zum Einsatz. Zunächst sieht das Betriebskonzept die Nutzung des beim angrenzenden Sägewerk anfallenden Restholzes vor. Bei Mehrbedarf werden von dortigen Anbietern die entsprechenden Hackschnitzelmengen zugekauft. Das Restholz wird direkt vor Ort im Sägewerk gehäckselt und in den Bunker eingebracht. Bereits zur kommenden Heizperiode sollen die Gebäude im Landkreis Ebersberg mit nachhaltiger Wärme versorgt werden.

Moosach ist das dritte Nahwärmeprojekt von Naturstrom zusammen mit einer Genossenschaft

Neben der Gemeinde Moosach und Naturstrom ist die Energiegenossenschaft Regenerative Energie Ebersberg eG (REGE eG) an dem Projekt beteiligt. Moosach ist das dritte Nahwärmeprojekt von Naturstrom zusammen mit einer Genossenschaft. Die erforderliche Netzinfrastruktur zur Belieferung der an das Nahwärmenetz angeschlossenen Wärmekunden wird von der Gemeinde Moosach errichtet und der Betreibergesellschaft anschließend über einen Pachtvertrag zur Verfügung gestellt.

Zählen, Messen und Steuern: Naturstrom setzt auf Infrastruktur für die Energiewende

1 KOMMENTAR

  1. Nicht geeignet für die Zukunft und keine Nachhaltigkeit bei diesem Projekt der Energieversorgung.
    Primärenergie-Verbrauch ist viel zu hoch.
    Bei der Herstellung der Hachschnitzel wir massive Luftverschmutzung erzeugt, die gesundheitsschädlich für Mensch und Tier ist.
    Holz ist außerdem nicht CO2-neutral, weil der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle spielt.
    Strom aus Sonne und Wind machen keine Umweltverschmutzung und sind außerdem auch noch kostenlos.
    Aus Strom kann auch Wärme erzeugt werden.

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