MVV Energie steigt in den Betrieb von Rechenzentren ein

Kooperation mit Data Center Group

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Data-Center-Group
Quelle: Data Center Group

Durch die Kooperation mit der Data Center Group steigt der Mannheimer Energieversorger in den Betrieb von Rechenzentren ein. Die beiden Unternehmen arbeiten künftig bei der Entwicklung und Umsetzung von maßgeschneiderten Kundenlösungen im Bereich Datacenter zusammen, heißt es in einer gemeinsam Mitteilung der beiden Unternehmen. Die Kooperation ebne den Weg für neue Geschäftsmodelle, die das Know-how aus den Bereichen Energieversorgung und -effizienz, IT-Infrastruktur, Technische Gebäudeausrüstung (TGA) sowie Sicherheitstechnik bündeln.

MVV beteiligt sich mit 25,1 Prozent an dem 2005 gegründeten im rheinland-pfälzischen Wallmenroth ansässigen international tätigen Unternehmen, das sich auf die Planung und Errichtung sowie den Betrieb von Rechenzentren für Unternehmen in allen Branchen sowie öffentlichen Einrichtungen konzentriert. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 180 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von knapp 60 Mio. Euro. In den zurückliegenden zwölf Jahren habe die Data Center Group mehr als 1.000 Hochleistungsrechenzentren realisiert und zähle damit zu den führenden Anbietern für Rechenzentrumsleistungen in Deutschland und Österreich.

Energieeffiziente und hochverfügbare IT-Infrastrukturen

So wollen MVV und Data Center Group künftig gemeinsam kundenindividuelle Rechenzentren mit höchsten Ansprüchen an Sicherheit, Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz anbieten und betreiben. Die Kompetenzen der beiden Partner zu einem leistungsfähigen Gesamtportfolio für besonders energieeffiziente und hochverfügbare IT-Infrastrukturen ergänzten sich dabei, erklärt MVV-Vertriebsvorstand Ralf Klöpfer.

Für die beiden Geschäftsführer der Data Center Group, Ralf Siefen und Thomas Sting, steigt der Bedarf an professionell geplanten und realisierten IT-Infrastrukturen in der deutschen Wirtschaft mit der zunehmenden Digitalisierung der Geschäftsmodelle. Zum Kaufpreis machten die beiden Unternehmen keine Angaben. Die Beteiligung unterliegt derzeit noch der Überprüfung des Bundeskartellamts.

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