Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie spricht sich klar dafür aus, den Ausbau der Elektrolysetechnik schon heute zu beginnen. Das geht aus dem Bericht „Technologien für die Energiewende“ hervor, der als Grundlage für das Energieforschungsprogramm (EFP) der Bundesregierung dienen wird.

Der Titelbericht der neuen Ausgabe von EUWID Neue Energie stellt den Bericht „Technologien für die Energiewende“ vor. Darin wird der Stand der Technik von Power-to-X-Technologien dargestellt und Forschungsbedarf benannt.

Durch einen zeitnahen Ausbau der Wasserstoffgewinnung aus (erneuerbarem) Strom seien die notwendigen Kostensenkungen durch Stückzahl und Scale-Up-Effekte zukünftig erreichbar und ein Bedarfssprung werde abgemildert, heißt es in dem Bericht. Außerdem könne so mit geringem Aufwand die gute Stellung der deutschen Industrie beibehalten bzw. ausgebaut werden. Denn bei Power-to-Gas bestehen dem Wuppertal Institut zufolge hohe Marktpotenziale durch einen großen internationalen Exportmarkt.

Ihre Marktpotenziale erhöhen können auch Energieversorger, wenn sie ihre Vertriebsstrategien an die Erwartungen der Kunden anpassen. Das macht Florian Müller, Managing Director im Bereich Energiewirtschaft bei Accenture, in einem Fachbeitrag zum Thema Digitalisierung deutlich. Digitale Fähigkeiten und Angebote müssen seiner Ansicht nach zur Kernkompetenz von Energieversorgern werden.

Den sich wandelnden Rahmenbedingungen im Bereich der Bioenergie hat sich das Wiesbadener Unternehmen ABO Kraft & Wärme bereits angepasst, nachdem es in den letzten Jahren rote Zahlen geschrieben hatte. Nun setzt ABO Kraft & Wärme bei seinen Biogasanlagen auf den Einsatz unhygienisierter Abfälle, Flexibilisierungsmaßnahmen sowie die Gewinnung von Solarstrom auf Freiflächen und hat sich damit für die Zeit nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung aufgestellt.

Unsere Lesetipps in dieser Woche:

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