Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen es einmal mehr: Bei der Wärme- und Verkehrswende steht Deutschland ziemlich am Anfang. Und bei beiden Themen sind aktuell auch keine schnellen Fortschritte in Sicht. Zwar bietet die Elektromobilität im Verkehrsbereich Perspektiven, bis sie einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, ist es aber noch ein sehr weiter Weg. Im Wärmebereich sieht es auch nicht wirklich viel besser aus – wenngleich die Technologien verfügbar sind, um eine Wärmewende zu gestalten.

Der Titel der jetzt erschienenen Ausgabe 46/2017 von EUWID Neue Energie befasst sich mit den Forderungen von BEE und Umweltverbänden, der Wärmewende durch ein Verbot von fossilen Heizungen einen nachhaltigen Schub zu verleihen – gegenwärtig sind insbesondere Gasheizungen bei Modernisierungen noch die klare Nummer eins. Die geplanten steuerlichen Abschreibungen zur Förderung der Gebäudesanierung dürften nicht dazu führen, dass fossile Heizungsanlagen „durch die Hintertür“ gefördert werden.

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EUWID Neue Energie 46/2017 ist am 15. November erschienen.

Verbände der Bioenergiebranche machen Vorschläge zur Wärmewende

Konkrete Vorschläge für eine effektive Wärmewende auf der Grundlage erneuerbarer Energien – und im konkreten Fall Bioenergie – kommen von den Verbänden, die sich im Umfeld der energetischen Nutzung biogener Ressourcen bewegen. Unter anderem spricht sich die Bioenergiebranche für eine „moderate“ CO2-Bepreisung im Wärmesektor aus. Was darüber hinaus helfen würde, um Wärme aus Biomasse wieder aus der Talsohle zu helfen, lesen Sie hier.

EUWID-Marktbericht für NawaRo-Holz: Wo sind die Transportkapazitäten?

Beim EUWID-Marktbericht für NawaRo-Holz geht es ganz konkrete Marktbewegungen in der jüngsten Zeit. Die Analyse zeigt, dass eine Trendwende am Markt eingesetzt hat und das lange Zeit vorherrschende Überangebot abschmilzt. Der Markt hat nun aber ein ganz anderes Problem: Die Transportkapazitäten werden zunehmend knapp. Was das für die NawaRo-Märkte bedeutet, lesen EUWID-Kunden hier.

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Die Themen der Ausgabe 46/2017 von EUWID Neue Energie in der Übersicht

In der neuen Ausgabe gibt es aber auch viel zu lesen, was nicht (direkt) im Zusammenhang mit der Bioenergie steht. So etwa die Berichterstattung zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Oder auch die Zwischenbetrachtung zu den „Jamaika“-Sondierungen.

EUWID Neue Energie bietet Informationen “Online First”

EUWID Neue Energie bietet sein Informationsangebot „Online First“. Um das gesamte Angebot nutzen zu können, benötigen Kunden ein Digital-Abo. EUWID Neue Energie gibt es aber auch weiterhin als wöchentlich erscheinende Printausgabe. Als Wochenüberblick sind die Themen hier nochmals thematisch zusammengeführt, so dass ein kompakter Überblick über das Branchengeschehen entsteht. Kostenlos testen lässt sich das alles hier.

(Beitragsbild: karepa / Fotolia)

Was wir Ihnen in der aktuellen Ausgabe besonders ans Herz legen wollen:

1. Markt für Waldhackschnitzel und Landschaftspflegeholz zeigt Trendwende

Auf dem Markt für Waldhackschnitzel und Landschaftspflegeholz hat es eine Trendwende gegeben. Mehrheitlich berichten Marktteilnehmer im November gegenüber EUWID, dass es kein Überangebot mehr bestehe.

2. Zunehmender Schwung beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos

Lange entwickelte sich der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland eher schleppend. Doch gegenwärtig häufen sich die Meldungen zu neuen Ausbauprojekten. In diesem Markt positioniert sich nun auch die Deutsche Telekom.

3. Markt fur Digitalisierung im Energiesektor wachst weltweit bis 2025 auf 64 Mrd. USD

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) in Paris und Bloomberg New Energy Finance (BNEF) haben sich in neuen Studien mit der Digitalisierung der Energiewirtschaft befasst. Beide sehen am Markt riesige Potenziale.

4. Studie: E-Fuels werden 2050 mehr als 70 Prozent des Endenergiebedarfs decken

Synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) aus erneuerbaren Quellen sind nach Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur (dena) notwendig, um die EU-Klimaschutzziele des Verkehrssektors zu erreichen.

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