Monitoringbericht: Einspeisemanagement und Redispatch gehen zurück

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Laut dem jetzt vom Bundeskartellamt und der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorgelegten Monitoringbericht 2017 gehen die Einspeisemanagement- und Redispatch-Aktivitäten beim Betrieb des deutschen Stromnetzes zurück. Im Jahr 2016 betrug die durch Redispatch bedingte Einspeisereduzierung 6.256 GWh und die Einspeiseerhöhung 5.219 GWh (in Summe 11.475 GWh (2015: 15.436 GWh)). Der Anteil, der durch Redispatch verursachten Absenkungen belief sich damit auf 1,5 Prozent (Vorjahr: 1,9 Prozent) bezogen auf die Gesamterzeugung aus Nicht-Erneuerbaren Energieträgern.

Beim Einspeisemanagement ist die Menge der Ausfallarbeit ebenfalls zurückgegangen. Sie lag dem Monitoringbericht zufolge im Jahr 2016 bei 3.743 GWh (2015: 4.722 GWh). Die Summe der im Jahr 2016 ausgezahlten Entschädigungen – für 2016 und die Vorjahre – beträgt rund 643 Mio. € (2015: 315 Mio. €). Die geschätzten Entschädigungsansprüche für das Jahr 2016 belaufen sich auf 373 Mio. € (2015: 478 Mio. €).

Ein bestimmender Faktor für den Rückgang von Redispatch und Einspeisemanagement war das vergleichsweise schwache Windjahr 2016. Generell lässt sich aus einer Einzeljahresbetrachtung kein allgemeiner Trend über das Aufkommen der Maßnahmen ableiten, heißt es.

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