Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“: Grimm und Lenz neu in Expertenkommission

614
Bei der Finanzierung der Energiewende könnten die einkommensstärkeren Haushalte stärker als bislang in die Pflicht genommen werden.
Aymbolbild (Bildquelle: Dirk Petersen - Fotolia)

Die Profssorinnen Veronika Grimm und Barbara Lenz sind neu in die Expertenkommission zum Montoring-Prozess „Energie der Zukunft“ berufen worden. Das teile das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) mit. Die Berufungsperiode der neuen Kommission beginnt am 1. Juli 2019 und endet am 30. Juni 2022.

Grimm ist Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie an der FAU Erlangen-Nürnberg und Vorsitzende der Wissenschaftlichen Leitung des Energie Campus Nürnberg (EnCN). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Energieökonomik und die Energiemarktmodellierung. Seit 2018 gehört sie dem Wissenschaftlichen Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium. Lenz ist Direktorin des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt und Professorin für Verkehrsgeographie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Erdmann und Ziesing scheiden aus Expertenkommission aus

Prof. Georg Erdmann (TU Berlin) und Hans-Joachim Ziesing (Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen) scheiden aus dem Gremium aus. Erneut in die Expertenkommission werden Prof. Andreas Löschel (Universität Münster) und Prof. Fritjof Staiß (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg) berufen.

Die unabhängige Expertenkommission begleitet den 2011 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“. Sie nimmt auf wissenschaftlicher Grundlage Stellung zu den Monitoring- und Fortschrittsberichten der Bundesregierung. Die Stellungnahmen der Expertenkommission werden zusammen mit den Monitoring- und Fortschrittsberichten veröffentlicht.

Geschäftsmodell Energiewende: Diese Produkte passen zu Ihrem Informationsbedarf

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein