Millionenförderung für Anklamer Bündnis „biogeniV“

Das Bündnis „Verwertung biogener Reststoffe im östlichen Mecklenburg-Vorpommern“ (biogeniV) wird von der Bundesregierung gefördert. Die beteiligten Unternehmen und Institutionen würden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Mio. € erhalten, wie die drei Initiatoren des Bündnisses das Leibniz-Institut für Plasmaforschung (INP) in Greifswald, die Cosun Beet Company mit der Zuckerfabrik in Anklam sowie die Hansestadt Anklam mitteilen.

Die Initiative setzt laut eigener Angaben auf Technologien zur Biomethanolerzeugung, für mehr Ressourceneffizienz bei der Biogasherstellung und für die Verwertung von bisher ungenutzten Reststoffen wie Gülle und Gärresten. Das Bündnis habe sich unter 130 Bewerbungen durchgesetzt und werde als eine von 23 Initiativen im Rahmen des BMBF-Programms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ gefördert. Es spricht die Interessen der Region an und umfasst bereits 20 Akteure aus Industrie, Kommunen und Forschung. Das biogeniV-Netzwerk sei offen für neue, auch überregionale Partner. (dpa)

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