Mieterstromgesetz: Erweiterung der Lieferung auf Nebengebäude wird geprüft

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Die Bundesregierung stellt in Aussicht, dass die im Entwurf für das Mieterstromgesetz formulierte Beschränkung auf Lieferungen in das Gebäude, auf dem die Photovoltaikanlage steht, entschärft wird.
Aufbauend auf einen Vorschlag des Bundesrats werde man im weiteren Verfahren prüfen, den Mieterstromzuschlag auch im Fall der Lieferung und des Verbrauchs in Wohngebäuden oder Nebenanlagen zu gewähren, die in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage ohne Nutzung des öffentlichen Netzes stehen. Weiteren Forderungen der Länderkammer nach Veränderungen des Mieterstrom-Gesetzentwurfs erteilt die Bundesregierung in ihrer Gegenäußerung aber eine Absage. Das betrifft die geforderte Aufhebung des 500 MW-Deckels ebenso wie die Erweiterung auf größere Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kWp. Einen ausführlichen Bericht zur Reaktion der Bundesregierung auf die Eingaben des Bundesrats lesen Sie in EUWID Neue Energie 25/2017, die am Mittwoch erscheint.

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