Mieterstrom-Potenziale im Fertigbau

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Im Fertigbau schlummern Potenziale für Mieterstrom. Davon geht der Münchner Ökoenergieversorger Polarstern aus. Ein Hemmnis liege in den Landesbauordnungen, die in aller Regel nur einen zwei- bis dreigeschossigen Fertighausbau erlaubten. Lediglich Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erlaubten Projekte mit bis zu fünf Stockwerken.

„Die Aufhebung der Einschränkung auf maximal dreigeschossige Fertighäuser hat in Baden-Württemberg dazu beigetragen, dass der Fertighaus-Anteil im Neubau heute bei 30 Prozent liegt – der bundesweite Durchschnitt sind 18 Prozent“, zitiert Polarstern den Marketingleiter des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF), Christoph Windscheif.

Energieeffiziente Wohnhäuse ermöglichen höheren Autarkiegrad

Fertigbau-Wohnhäuser seien besonders energieeffizient, betont Polarstern. „Je effizienter ein Gebäude ist, umso höherer ist bei eigener Energieerzeugung der Autarkiegrad, das heißt, umso weniger Strom muss aus dem öffentlichen Netz bezogen werden und umso niedriger sind die Stromkosten“, sagt Polarstern-Geschäftsführer Florian Henle. Ein Trend im Fertigbau seien zudem smarte Fertighäuser, deren Anzahl innerhalb von zwei Jahren um die Hälfte gestiegen ist. Auch bei Mieterstromprojekten spielten smarte Vernetzungen eine wichtige Rolle, um die eigene Stromversorgung zu erhöhen.

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