BS Energy betreibt einen der größten alternativen Firmenfuhrparks in Niedersachsen. 85 Fahrzeuge – und damit gut die Hälfte der Flotte – sind alternativ angetrieben. Im Rahmen einer Kooperation beforscht die TU Braunschweig diesen Fuhrpark. Mennekes lieferte hierfür 48 Ladeboxen.

Im Forschungsprojekt „Fleets at Grid“ will man gemeinsam mit BS Energy Erkenntnisse sammeln, wie sich eine steigende Anzahl von E-Fahrzeugen auf die Ladeinfrastruktur und das Stromnetz auswirkt und wie man diesen Herausforderungen mit passenden Lösungen begegnen kann.

Mennekes hat für den ersten Schritt 48 Ladeboxen Amtron Xtra 11 C2 geliefert. Jede Ladebox verfügt über ein fest angeschlossenes Ladekabel Typ 2, mit dem bis zu 11 kW (dreiphasig) pro Stunde geladen werden kann. Ein entsprechend ausgerüstetes, marktübliches Fahrzeug sei somit in drei bis fünf Stunden vollständig geladen, teilte Mennekes mit.

Braunschweig als Forschungsstandort für E-Mobilität

Im Rahmen des Projekts „Fleets at Grid“ wollen BS Energy und die TU Braunschweig anhand der Auswertung von Fahrzeugstatistiken, CO2-Emissionen, Fahrverhalten und Ladeprofile erarbeiten, wie die notwendige Ladeinfrastruktur beim Ausbau von Elektromobilität in Städten zukünftig geplant wird und erweiterbar bleibt.

Ziel sei es, Simulationen für einzelne Stadtteile, Wohnbaugebiete und das ganze Braunschweiger Stadtgebiet zu erstellen. Der städtische Versorger will so relevante Rückschlüsse auf die zu erwartende Belastung des Stromnetzes beim Laden von E-Autos gewinnen. Langfristig will man bei BS Energy Braunschweig als Forschungsstandort für Elektromobilität  stärken und gleichzeitig das Wissen auf dem Gebiet von Elektromobilität und Ladetechnik in die eigene Unternehmensstrategie einfließen lassen.     

Lesen Sie hierzu auch:

KfW Energiewendebarometer lässt große Dynamik bei Elektroautos erkennen

Titelbildnachweis: Mennekes

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein