Die Digitalisierung ist der Megatrend schlechthin, auch für die Energieversorger. Lange Zeit wussten Stadtwerke und private EVU nicht wirklich, wie sie mit den Veränderungen umgehen sollen, die durch die Digitalisierung angestoßen werden. Und lange wurde die Digitalisierung als Bedrohung angesehen. Doch hier hat sich jüngst etwas getan, wie die Stadtwerke-Studie 2018 von BDEW und Ernst & Young dokumentiert.

Der Titelbereich der heute erschienenen Ausgabe 25/2018 von EUWID Neue Energie befasst sich mit der Studie, der zufolge inzwischen mehr als drei Viertel der Stadtwerke eine große Bedeutung der Digitalisierung für sich entdecken – nochmals ein deutlicher Anstieg gegenüber der Vorjahresbefragung am Energiemarkt. Erstmals sieht mehr als die Hälfte der Unternehmen (51 Prozent) die Digitalisierung als Chance, nur noch 22 Prozent bewerten sie als Bedrohung für die eigene Rolle am Markt.

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Trilogverhandlungen zu Erneuerbaren-Zielen: Etwas mehr als befürchtet

Ein zweites Schwerpunktthema der heutigen Ausgabe sind die Ergebnisse der Trilogverhandlungen zu den 2030er Zielen der Union. Mit einem Ausbauziel von 32 Prozent bis 2030 wurde das von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier angepeilte 30-Prozent-Ziel überschritten. Keine Einigung gab es zunächst bei der Energieeffizienzrichtlinie.

Bei der Zielvorgabe für den Einsatz erneuerbarer Energie im Verkehr setzte sich der Rat mit 14 Prozent durch. Die Verbände der Biokraftstoffbranche bewerten das Ergebnis der Verhandlungen unterschiedlich. Der BDBe sieht ein wichtiges Signal für die Bioethanolwirtschaft, die damit Planungssicherheit bis 2030 erhalte. Der VDB kritisiert die zulässige Mehrfachanrechung bestimmter Kraftstoffe. Damit würden herkömmliche Biokraftstoffe verdrängt. „Dies ist ein schlechter Tag für die Biokraftstoffindustrie“, sagt VDB-Geschäftsführer Elmar Baumann.

5 Leseempfehlungen aus EUWID Neue Energie 25/2018:

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