Manz: Umsatz trotz storniertem Auftrag auf 231 Mio. € gestiegen

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Die Manz AG hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr um vier Prozent auf 231 Mio. € (Vorjahr: 222 Mio. €) gesteigert. Manz zeigte sich angesichts eines „schwierigen Geschäftsjahrs“ zufrieden mit der Entwicklung. So hatte das Unternehmen im Juni 2016 kurzfristig die Stornierung eines Großauftrags im Geschäftsbereich Energy Storage erhalten, weshalb auch die damit verbundenen und eingeplanten Folgeaufträge ausblieben.

Zudem kam im Geschäftsbereich Solar der im Januar 2017 erhaltene Großauftrag für Produktionslinien zur Herstellung von CIGS Dünnschicht-Solarmodulen mit einem Gesamtvolumen von 263 Mio. € „letztlich deutlich später als zunächst mit Shanghai Electric avisiert“, heißt es beim Reutlinger Technologiekonzern weiter. Beides habe sich entsprechend auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens ausgewirkt. Im operativen Geschäft erzielte Manz ein deutlich verbessertes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), das mit -22,5 Mio. € (Vorjahr: -41,9 Mio. €) aber ebenso wie das EBIT (-36,7 Mio. €, Vorjahr: -58,2 Mio. €) im negativen Bereich blieb.

Umsatz und Ergebnis für 2016 lagen damit innerhalb der zuletzt ausgegebenen Prognose mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau und einem deutlich verbesserten EBIT. Die Ergebnis-Verbesserung ist laut Manz im Wesentlichen Ergebnis unterschiedlicher Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse und Strukturen innerhalb des gesamten Konzerns. Diese spiegelten sich unter anderem in reduzierten Material- und Personalaufwendungen und damit einer insgesamt verbesserten Kostenbasis wider. Diesen Weg werde die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2017 weiterverfolgen. Für 2017 rechnet Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG, mit einer „profitablen Geschäftsentwicklung“.

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