Lowis wechselt von innogy zu enviaM und soll deren Vorreiterrolle bei der Digitalisierung vertiefen

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An der Unternehmensspitze des nach eigenen Angaben führenden regionalen Energiedienstleisters in Ostdeutschland gibt es einen Wechsel. Wie das Unternehmen mitteilt, wird Dr. Stephan Lowis (49) neuer Vorstandsvorsitzender der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz.

Lowis war bisher Chief Financial Officer (CFO) der innogy SE, Essen, im Segment Netz und Infrastruktur. Der enviaM-Aufsichtsrat hat ihn jetzt zum Nachfolger von Tim Hartmann (49) bestimmt. Hartmann scheidet Ende August 2018 bei enviaM aus, um seine neue Aufgabe als Vorsitzender der Geschäftsführung der SHS – Stahl-Holding-Saar GmbH & Co. KGaA sowie als Vorstandsvorsitzender der AG der Dillinger Hüttenwerke, der DHS – Dillinger Hütte Saarstahl AG und der Saarstahl AG wahrzunehmen.

Lowis war seit Juli 2017 CFO im innogy-Segment Netz und Infrastruktur

Der Diplom-Volkswirt und promovierte Wirtschaftswissenschaftler Lowis war seit 2005 als Abteilungsleiter und Bereichsleiter bei der RWE AG, Essen, und innogy SE tätig, unter anderem als Leiter der Konzernbereiche Finanzen und Investor Relations. Seit dem 1. Juli 2017 ist er CFO im Segment Netz und Infrastruktur der innogy SE. Lowis wechselt am 1. August 2018 zu enviaM.

Lowis werde die Vorreiterrolle der enviaM-Gruppe, unter anderem bei der Digitalisierung und der Verankerung in der Region, vertiefen und mit neuen Impulsen bereichern, so der Vorsitzende des enviaM-Aufsichtsrates, Bernd Böddeling.

Im März wurden Pläne von RWE und E.ON bekannt, die RWE-Tochter innogy zu zerschlagen und aufzuteilen. Dabei soll E.ON die Stromnetze und das Kundengeschäft von innogy übernehmen. Im Gegenzug will E.ON seine Windparks und Solaranlagen an RWE abtreten.

Die enviaM-Gruppe setzt auf Digitalisierung, Elektromobilität und Energiedienstleistungen

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