LoRaWAN: Thüga SmartService baut in Nürnberg und Braunschweig Smart City-Funknetzwerke auf

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Aufbau eines LoRaWAN-Senders bei N-ergie in Nürnberg. Markus Ratzesberger (Leiter LoRaWAN), Hans Axtmann und Markus Schachner von N-ergie. Quelle: N-ergie

In Nürnberg und Braunschweig soll es bald flächendeckende LoRaWAN-Netze geben. Mit dem Aufbau eines entsprechenden Netzes haben N-ergie und BS Energie den IoT-Spezialisten Thüga SmartService als Dienstleister ausgewählt, heißt es in einer Mitteilung der Münchener Stadtwerke-Holding Thüga.

In Nürnberg wolle man mit der LoRaWAN-Technik im ersten Schritt Schachtwasserzähler schnell ablesbar machen, Ausbaupotenzial sehe man in weiteren Smart City-Anwendungen. In Braunschweig soll über ein flächendeckendes LoRaWAN-Funknetz im Stadtgebiet z. B. die Fernauslesung von digitalen Zählern – etwa für Strom, Gas, Wasser und Wärme – ermöglicht werden.

Man plane in diesem Zusammenhang u. a. neue Dienstleistungen für Wohnungsbaugesellschaften und Besitzer von Mietshäusern.

Lesen Sie unser Interview mit Jörg Teupen, Vorstand Technik und Personal der Stadtwerke Kiel:

Joerg-Teupen-Stadtwerke-KielLoRaWAN ist „ein spannender Baustein“ bei der Digitalisierung an der Schnittstelle zum Kunden.

IoT-Infrastruktur sowohl für eigene Aufgaben der Stadtwerke als auch für flexible Smart City-Lösungen

In Nürnberg und Braunschweig werden nun Basisstationen für die Funktechnik LoRaWAN installiert. So entstehe eine IoT-Infrastruktur, die sowohl für eigene Aufgaben der Stadtwerke als auch für flexible Smart City-Lösungen genutzt werden können.

Auch bei der badenova in Freiburg und bei der Thüga Energienetze in Singen wurden von Thüga SmartService bereits Smart City-Projekte auf Basis von LoRaWAN umgesetzt.

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