Lion E-Mobility stellt neues Konzept für Fahrzeugakkus vor

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Karosserie eines Elektroautos mit Blick auf den Akku mit Elektrotankstelle
Quelle: Fotolia/Patrick P. Palej

Die Lion E-Mobility AG hat ein neues Konzept für Akkus von Elektrofahrzeugen entwickelt, das ihre Kapazität und damit Reichweite deutlich steigern soll. Das „Light Battery Konzept“ verzichte auf die üblichen Kabelbäume zur Spannungs- und Temperaturüberwachung und eine Datenbusleitung, teilte die Schweizer Holdinggesellschaft mit. Die dadurch freiwerdenden Bauräume erlaubten eine bisher nicht darstellbare Packungsdichte der Rundzellen.

Durch die komplett in der Flüssigkeit eingebetteten Zellen und Elektronik wird mittels einer akustischen und optischen Kommunikation zwischen den Zellen eine „kabellose“ Konstruktion des Batterie-Stacks möglich. Dabei diene die Flüssigkeit selbst als Medium zur Datenübertragung, so die Holding. Die verwendete 3M-Novec-Flüssigkeit sei dank ihrer thermischen, elektrischen und brandtechnischen Eigenschaften ideal für den Einsatz in mobilen Hochleistungsbatterien.

Wie bereits angekündigt, wird LION Smart die Technologie 2018 gemeinsam mit Partnern in einem BMW i3 demonstrieren. Nach Angaben der Holding lasse sich mit dem Light Battery Konzept, eingebaut in einem BMW i3, eine Kapazität von über 90 kWh und damit eine Reichweite von 700 km realisieren. Neben der hohen Energiedichte ließen sich aufgrund der großen internen Oberfläche und der homogenen Durchströmung sehr hohe Ladegeschwindigkeiten darstellen.

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