Elektrobus-Skoda-Electric
Bildquelle: Škoda Transportation a.s.

Die Leclanché SA, ein Schweizer Anbieter von Energiespeichersystemen, wird Akkumulatoren für die Elektrobus-Expansionsstrategie von Skoda Electric bereitstellen. Eine Entwicklungskooperationsvereinbarung sowie ein Beschaffungsrahmenvertrag seien bereits unterzeichnet worden, teilte Leclanché mit. 

Skoda Electric ist ein tschechischer Hersteller von Elektroantrieben und Traktionsmotoren für Trolley- und Elektrobusse. Leclanché beliefert das Unternehmen für die Elektrobusse mit Hochenergielösungen (größere G/NMC-Akkus für die Aufladung über Nacht) sowie mit ultraschnellen Power-Akkumulatoren (kleinere LTO-Akkus für regelmäßigeres Laden, beispielsweise an Busbahnhöfen).

Noch 2017 Lieferung eines skalierbaren Akkumulatorensystems vorgesehen

Die Lösungen sind modular aufgebaut, sodass Skoda Electric über alle Marktsegmente hinweg Elektrobusse mit einer Länge von sechs bis 26 Metern bauen kann. Die erste angepeilte Lieferung im Rahmen der Partnerschaft beinhaltet bis zum Ende des laufenden Jahres die Übergabe eines zwischen 50 und 350 kWh skalierbaren Akkumulatorensystems.

Die Entwicklungskooperationsvereinbarung gilt weltweit und hat eine anfängliche Laufzeit von fünf Jahren. Neben Elektrobussen deckt sie auch die Lieferung von Akkumulatorensystemen für zahlreiche andere Bereiche, von Personenkraftwagen bis zu hin Off-Road-Fahrzeugen, ab.

China dominiert globale E-Bus-Flotte

Nach Angaben von Leclanché umfasste die globale E-Bus-Flotte im Jahr 2015 ca. 173.000 Fahrzeuge, davon allein 170.000 in China. Europa sei der zweitgrößte Markt für E-Busse. Bis 2016 seien hier mehr als 1.300 Fahrzeuge ausgeliefert bzw. in Auftrag gegeben worden, so Leclanché mit Verweis auf eine Studie von ZeEUS. Der industrielle E-Transport-Sektor könne in den kommenden Jahren laut Navigant Research von einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 37 Prozent ausgehen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein