Laden mit eigenem Solarstrom wichtigster Treiber für E-Autokauf

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Bereits jeder fünfte Energieversorger bietet seinen Kunden Photovoltaik-Anlagen an.
Bildquelle: diyanadimitrova - Fotolia

Das Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research kommt im neuesten EndkundenMonitor zu dem Ergebnis, dass bei der Anschaffung eines Elektroautos das Laden von Solarstrom vom eigenen Dach für den Großteil der PV-Anlagenbesitzer und -planer der wichtigste Treiber ist. Die Attraktivität von Eigenverbrauchslösungen nehme vor dem Hintergrund steigender Stromkosten stetig zu.

Umweltbewusstsein bzw. Nachhaltigkeit besitzen ebenfalls eine hohe Relevanz beim Endkunden. Weniger interessant sind für die Befragten Anreize und Förderungen wie Steuerbefreiungen oder Kaufprämien für Elektroautos.

„Solarstrom vom eigenen Dach ist mit Abstand die günstigste Form, sein E-Auto heute zu laden. Eine in 2019 neu installierte Photovoltaik-Anlage auf einem Ein- oder Zweifamilienhaus besitzt Stromgestehungskosten von 10 Eurocent je kWh, sodass gegenüber dem regulären Strompreis zwei Drittel eingespart werden können. Bei zukünftig steigenden Strompreisen wird diese Ersparnis weiter anwachsen“, kommentiert Markus Hoehner, CEO von EuPD Research, die Studienergebnisse.

Bildnachweis: EndkundenMonitor 9.0 EuPD Research 2019

Der deutsche PV-Markt wächst auch im Jahr 2019 deutlich. So ist bereits im ersten Halbjahr 2019 die Anzahl der neu installierten Photovoltaik-Anlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern laut EuPD Research um 15 Prozent gestiegen. Für das Gesamtjahr 2019 prognostiziert das Marktforschungsunternehmen einen Zuwachs für das Segment der privaten Aufdachanlagen von 18 Prozent.

Bereits zum neunten Mal in Folge analysiert EuPD Research im Rahmen des jährlich erscheinenden EndkundenMonitors neben dem Kaufverhalten von PV-Besitzern sowie -Planern ebenfalls aktuelle und potenzielle Trends in diesem Bereich. Dabei sind die klassischen Themenfelder wie Markenbekanntheit, Markenwahl und Weiterempfehlung von PV-Modulen, Wechselrichtern sowie Batteriespeichern erneut Bestandteil der Studie. Zudem liegt der Fokus in diesem Jahr auf Post-EEG.

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