KW 21: Anteil Erneuerbarer stabil bei 54,6 Prozent

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Etwas weniger Wind, etwas mehr Sonne: Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien hat in Kalenderwoche 21 einen stabilen Anteil von 54,6 Prozent an der Stromerzeugung erreicht. Das zeigen die von EUWID ausgewerteten Daten des Strommarktportals „Smard“ der Bundesnetzagentur zur realisierten Erzeugung. Wind onshore und Photovoltaik waren die ergiebigsten Stromerzeuger in Deutschland in der Berichtswoche.

Die Windenergieanlagen an Land erreichten 2,00 TWh (Vorwoche: 2,08 TWh) und lagen damit 3,5 Prozent unter dem Niveau der Vorwoche. Die Offshore-Winderzeugung sank um 12,3 Prozent auf 295,5 GWh (336,9 GWh), der Offshore-Anteil an der gesamten Windstromerzeugung lag damit erneut bei einem vergleichsweise niedrigen Wert von 12,8 Prozent (bisheriger Jahresdurchschnitt: 19,4 Prozent).

Die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen legte um 4,6 Prozent auf 1,43 TWh zu (1,37 TWh) zu und erreichte den zweithöchsten Wochenwert in diesem Jahr. Die Bioenergie produziert weiter in einem engen Band und kommt mit 825,5 GWh (819,7 GWh) auf ein Wochenplus von 0,7 Prozent. Ein Plus von 4,0 Prozent weist die Wasserkraft mit 365,8 GWh (351,8 GWh) auf.

Bei den fossilen Energien sticht die Braunkohle mit einem Plus von 20,6 Prozent auf 1,38 TWh heraus, auch die Erdgasverstromung erreicht ein Plus (+2,1 Prozent auf 663,3GWh). Alle übrigen fossilen Energien erzeugten weniger Strom als in der Vorwoche.

Hier geht es zur Vorwochenbilanz:

KW 20: Anteil Erneuerbarer steigt auf 55,4 Prozent

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