Kosten der Biogaseinspeisung steigen 2018 um 8,2 Prozent

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Die Betreiber der beiden deutschen Marktgebiete NCG und Gaspool haben den für 2018 geltenden Biogaswälzungsbetrag ermittelt: Dieser beläuft sich auf rund 0,68443 € pro Kilowattstunde pro Stunde pro Jahr (€/kWh/h/a), heißt es in einer Mitteilung der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas (FNB Gas). Sie steigen damit um 8,2 Prozent gegenüber dem spezifischen Wälzungsbetrag des laufenden Jahres in Höhe von 0,63279 €/kWh/h/a.

Die Kosten für Netzanschluss und Einspeisung von Biogas werden auf die Entgelte für Ausspeisepunkte zu direkt angeschlossenen Letztverbrauchern sowie nachgelagerten Netzbetreibern der Fernleitungsnetzbetreiber in Deutschland gleichermaßen verteilt. Ausspeisepunkte zu Speichern, Grenzübergangs- und Marktgebietsübergangspunkten werden nicht belastet.

Seit der Novelle der Gasnetzentgeltverordnung werden die Kosten der beiden Marktgebieten NCG und Gaspool seit 2014 bundesweit einheitlich umgelegt. Der entsprechende Biogaskosten-Wälzungsbetrag wird zusätzlich zu den Netzentgelten an den Ausspeisepunkten zu direkt angeschlossenen Letztverbrauchern sowie nachgelagerten Netzbetreibern erhoben.

Biogas als Kernthema von EUWID Neue Energie:

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