Die Ressource Holz ist heiß begehrt: Sowohl auf der stofflichen als auch auf der energetischen Seite sind die Anwendungsfelder vielfältig. Die Ressource ist aber auch knapp – und auch aus Gründen der Biodiversität muss genau abgewogen werden, wie der wertvolle Rohstoff optimal genutzt wird. Nachdem jüngst eine BDI-Studie eine Priorisierung im Bereich der energetischen Nutzung für Industrie und Fernwärme gefordert hat, kommt nun Stützung wichtiger Aspekte der der These von wissenschaftlicher Seite. (Nachweis für Beitragsbild: EUWID)

EUWID Neue Energie hat das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) um eine Einordnung der BDI-Studie mit Blick auf die Implikationen im Bereich Bioenergie gebeten. Die Leipziger Wissenschaftler verweisen auf eigene Analysen, nach denen es aus volkswirtschaftlicher Sicht durchaus Sinn macht, eine entsprechende Priorisierung vorzunehmen. Wie das DBFZ die Kurzfassung der BDI-Studie bewertet und welche Perspektiven sich daraus für die Nutzung der festen Biomasse ergeben, lesen Sie hier.

Der jüngste EUWID-Marktbericht zu Altholz zeigt, dass in diesem Marktsegment auch in der aktuellen Situation die Nachfrage aus dem thermischen und dem stofflichen Bereich größer ist als der Anfall von Altholz. Wie sich das auf das Marktgeschehen und die Preisentwicklung auswirkt, lesen Sie hier.

Für Irritation in der Wasserkraftbranche sorgt derweil ein Memorandum von Wissenschaftlern. Die Forscher fordern einen Stopp der Förderung für kleine Wasserkraftwerke aus EEG-Töpfen oder Steuermitteln. Der Beitrag der Wasserkraft zur Energiewende sei quantitativ gering und die Anlagen seien eine Gefahr für die Aquakulturen. Die Wasserkraftbranche hält das Memorandum für nicht ausgewogen und verweist nicht zuletzt auf die Systemfunktionen der Wasserkraft.

Zu den Themen der Vorwoche:

Der Rahmen für Green PPA und Wasserstoff aus Biogas: Die Topthemen von EUWID Neue Energie 44.2021

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