Klimaschutzplan in Hessen bringt Diskussion um Ausgestaltung der Sektorkopplung mit sich

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Hessen hat einen Integrierten Klimaschutzplan 2025 beschlossen, der 140 Maßnahmen entält, um den Weg für die Klimaneutralität des Landes bis zum Jahr 2050 zu erreichen.

In den nächsten zwei Jahren sollen für die 42 prioritären Maßnahmen zusätzlich 140 Mio. € ausgegeben werden, erklärte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in einer Regierungserklärung zum Klimaschutzplan, der mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU und Grünen verabschiedet wurde. Ein Schwerpunkt soll dabei im Verkehrsbereich liegen, auf den 35 Prozent der Treibhausgase entfallen. Hessen setzt dabei auf die Elektromobilität – und erntet Kritik aus der Energiewirtschaft. „Der hessische Klimaschutzplan legt schon jetzt eine Vollelektrifizierung der Bereiche Wärme und Verkehr bis 2050 fest und gibt per Tunnelblick einen festgelegten Weg bis dahin vor, anstatt technologieoffen und marktwirtschaftlich den Weg zu suchen, der zu geringsten Kosten das meiste CO2 einsparen kann“, sagt Horst Meierhofer, Geschäftsführer des Landesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW). Einen ausführlichen Bericht zur Debatte um den hessischen Klimaschutzplan lesen Sie nächste Woche in EUWID Neue Energie.

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