KIT entwickelt Produktionslinie für modulare Batteriepacks

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Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein innovatives Produktions- und Assemblierungskonzept für modulare, skalierbare Batteriepacks entwickelt. Nach eigenen Angaben will das KIT die Technologie vom 25. bis 29. April auf der Hannover Messe vorstellen. "Mit der robotergestützten Produktionslinie können wir Batteriezellen zuverlässig und effizient verschweißen. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der konstanten Prozessqualität als auch auf der Geschwindigkeit und Flexibilität", sagte Olaf Wollersheim vom Projekt Competence E am KIT. Eine Gesamtschweißdauer von weniger als einer Minute pro Batteriepack mit acht Rundzellen mache den optimierten Prozess auch wirtschaftlich interessant. Die Produktionslinie ist für Rundzellen ausgelegt, kann aber auch auf andere Zelltypen angepasst werden. Zur Qualitätssicherung findet in dem Verfahren des KIT auch eine Inline-Prozesskontrolle mit automatischer Aussortierung defekter Module statt. Um den Anforderungen verschiedener Applikationen gerecht zu werden, ist eine flexible Assemblierung modularer und skalierbarer Batteriepacks möglich. Durch dieses modulare Design können Batteriemodule bis zu zwei Kilowattstunden hergestellt werden. Die Packs lassen sich dann zu stationären Batteriespeichersystemen mit hoher Kapazität zusammenschalten. .

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