Kaufprämie oder Ladesäulenförderung: Suche nach dem besten Weg zur Unterstützung der E-Mobilität

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Auch nach dem Gipfeltreffen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der vergangenen Woche geht die Diskussion um einen erfolgversprechenden Ansatz zur Förderung der Elektromobilität weiter. Weitgehende Einigkeit herrscht in der Einschätzung, dass der Durchbruch der Elektromobilität als wichtiges Element der Energiewende im Verkehrsbereich weitere Unterstützung benötigt. Die SPD setzt auf eine Kaufprämie, Kritiker bezweifeln aber, dass eine solche Prämie die erforderlichen Impulse bringt. Hinzu kommt, dass die Ladeinfrastruktur bei einem schnellen Wachstum der elektrisch betriebenen Fahrzeugflotte zum größten Problem werden könnte. Die Ausgabe 6/2016 von EUWID Neue Energie macht die Diskussion um den Markthochlauf der Elektromobilität zum Titelthema. Die am 10. Februar erschienene Ausgabe umfasst insgesamt 100 Nachrichte, Berichte und Analysen zur Energiewende auf 32 Seiten. Die Themen der Ausgabe können hier abgerufen werden. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist in Deutschland weiter schwach. Im vergangenen Jahr wurden 12.363 Elektroautos neu zugelassen – verglichen mit 3,2 Millionen Pkw. Insgesamt fahren damit etwas mehr als 30.000 reine Elektroautos auf den deutschen Straßen, hinzu kommen rund 100.000 Hybridfahrzeuge, die den Batteriebetrieb mit einem Verbrennungsmotor kombinieren. Auch im Januar hat sich die Lage nicht wirklich aufgehellt. Nach den aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wurden 2.814 Hybrid-Pkw, darunter 976 Plug-In-Hybride neu zugelassen, was immerhin einem Zuwachs um knapp die Hälfte im Vergleich zum Januar 2015 entspricht. Bei den reinen Elektrofahrzeugen sind die Zulassungszahlen aber sogar um 28 Prozent auf 477 im Januar gesunken. Als Hauptprobleme gelten neben der löchrigen Ladeinfrastruktur der vergleichsweise hohe Preis der Fahrzeuge und eine geringere Reichweite als bei traditionellen Pkw. Ein Testpaket von EUWID Neue Energie mit Zugriff auf das Gesamtangebot können Sie hier kostenlos und unverbindlich bestellen Während die Elektromobilität ungeachtet der auch aus Umweltsicht ungeklärten Klimaeffekte in aller Munde ist, sind die Biokraftstoffe in der jüngeren Vergangenheit aus dem Blickfeld geraten. Aber es gibt auch hier Fortschritte, unter anderem in der Effizienz der Verfahrenstechnik, wie ein neuartiges Biodieselverfahren zeigt, das jetzt erstmals im großindustriellen Einsatz ist. EUWID Neue Energie beschreibt das Verfahren in Ausgabe 6/2016. Neben dem Verkehrsbereich ist Deutschland vor allem am Wärmemarkt noch weit von einer echten Energiewende entfernt. Ein Problem ist das geringe Tempo bei der Sanierung des Gebäudebestands. Nach Analysen des Buildings Performance Institute Europe (BPIE) könnte ein Großteil des deutschen Gebäudebestands innerhalb von 15 Jahren kosteneffektiv saniert werden. Bis 2030 könnten durch ein entsprechend zugeschnittenes Programm Gesamtenergieeinsparungen von 180 TWh pro Jahr erzielt werden, was immerhin 16 Prozent des aktuellen Energieverbrauchs im Gebäudebestand entspräche. Unternehmen und Institutionen in der aktuellen Ausgabe (Auswahl): Accumotive, Arthur D. Little, BDEW, BSW-Solar, companisto, DLR, devolo, Dong Energy, E.ON, EDF, eness, enviaM, EPEX Spot, FVEE, FVWE, Fraunhofer IWES und ISI, German Pellets, Heliatek, Iberdrola, KfW, KIC Inno-Energy, Lux Research, Nord/LB, Prokon, Salzburg AG, Senvion, SMA Solar, Solarworld, Suez, Tennet, Tesla, TU Wien, Vattenfall, VfW, VKU, WEB, Windhager, ZVEI Graphiken und Tabellen in der aktuellen Ausgabe (Auswahl): EUWID-Marktbericht für Sägerestholz in Deutschland und Österreich, Preise für Biodiesel, Großhandelspreise für Getreide und Ölsaaten, Windenergieeinspeisung, Direktvermarktung, Marktdaten Windenergie, Solareinspeisung, Renixx World, Rohstoffpreise, Heizölpreise.

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