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EUWID Neue Energie 42/2017 ist heute erschienen

Am Montag haben die Übertragungsnetzbetreiber die Spekulationen beendet und die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr bekannt gegeben. Demnach wird der Umlagesatz um 1,3 Prozent sinken – von 6,88 Cent pro Kilowattstunde auf 6,79 ct/kWh. Aber die ÜNB haben noch mehr kommuniziert: Ihre Erwartungen zur EEG-Stromerzeugung in den kommenden Jahren. Demnach rechnen sie im kommenden Jahr mit dem Überschreiten der 200-TWh-Marke bei der Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen. Allein 115 TWh soll die Windenergie auf Land und See beisteuern.

Auf dem Titel der heute erschienenen Ausgabe 42/2017 von EUWID Neue Energie erläutern wir, warum der Umlagesatz sinkt und wie die kurz- und mittelfristigen Perspektiven rund um den Ausbau der erneuerbaren Energien aus Sicht der Übertragungsnetzbetreiber aussehen. Eine Reihe weiterer Details und Analysen zur Ermittlung der EEG-Umlage haben wir in einem Online-Dossier zusammengestellt.

 

Boom bei Mieterstrommodellen? Expertin meldet Zweifel an

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Alle Themen in EUWID Neue Energie 42/2017.

Ein Instrument, das dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien – namentlich der Photovoltaik – dienen könnte, ist das Mieterstromgesetz. Die ersten Förderzusagen sind inzwischen erteilt, die Branche steht in den Startlöchern. Aber wird es tatsächlich einen Boom beim Thema Mieterstrom geben? Die Steuerexpertin Solveig Wickinger vom Beratungshaus Trinavis meldet im EUWID-Gespräch Zweifel an und bemängelt unter anderem fehlende steuerliche Anreize bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland.

(Beitragsbild: photlook / Fotolia.com)

Und das möchten wir Ihnen in EUWID Neue Energie 42/2017 besonders ans Herz legen:

1. Flexibilisierung von Bestandsanlagen und Exporte halten Biogasbranche am Leben:

Im vergangenen Jahr sind 205 neue Biogasanlagen ans Netz gegangen, davon waren 186 Neuanlagen güllebasiert. Hoffnung machen der Branche die Flexibilisierung des Bestands und Chancen im Ausland.

2. „Unter aktuellen Bedingungen wird es keinen Boom bei Mieterstrom geben“

Das Mieterstromgesetz ist verabschiedet, die ersten Projekte erhalten Fördergelder. Der Beginn eines echten Mieterstrom-Booms? EUWID hat mit Solveig Wickinger vom Beratungshaus Trinavis gesprochen.

3. Irena erwartet bei stationären Speichern bis 2030 einen Preisrückgang um 66 Prozent

Die Kosten von Lithium-Ionen-Akkus in stationären Anwendungen könnten bis 2030 um bis zu 66 Prozent sinken. Das geht aus der neuen Irena-Studie „Electricity Storage and Renewables: Costs and Markets to 2030“ hervor. „

4. Integrierte Energiewende: dena spricht sich für technologieoffenen Ansatz aus

Wenn heute bekannte Technologien optimal genutzt werden, kann Deutschland seine Kohlendioxid-Emissionen bis 2050 um bis zu 90 Prozent senken, sagt die dena. Dabei biete ein technologieoffener Ansatz die meisten Vorteile.

5. Testen Sie EUWID Neue Energie drei Wochen lang kostenlos und unverbindlich

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