Jahresstromproduktion von Wind- und Solaranlagen steuert auf 100 TWh zu

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Die Erzeugung von Strom aus Wind- und Solaranlagen in Deutschland steuert im laufenden Jahr auf die Marke von 100 Terawattstunden (TWh) zu. Nach vorläufigen Einspeisedaten der Übertragungsnetzbetreiber wurden von Januar bis Oktober insgesamt 62,1 TWh Windstrom und 32,7 TWh Solarstrom erzeugt. In Summe sind das bereits 94,9 TWh. Da die Windkraftanlagen in den Wintermonaten üblicherweise den höchsten Ertrag abwerfen, könnte die 100-TWh-Marke bereits im Verlauf des November erreicht werden. Im Oktober produzierten die Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen in Deutschland 5,66 TWh Strom, das ist ein Anstieg von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (Oktober 2015: 4,07 TWh). Die Solarstromerzeugung verfehlte das Vorjahresergebnis im Oktober 2016 mit einem Stromertrag von 1,64 TWh um 15 Prozent (Vorjahr: 1,94 TWh). In der Wochenbetrachtung ist die Produktion von Elektrizität aus fluktuierenden erneuerbaren Energien dank einer um knapp ein Drittel gestiegenen Windstromerzeugung in KW 43 um 23 Prozent auf 1.505 GWh (Vorwoche: 1.227 GWh) gestiegen. Auf die Windkrafterzeugung entfielen davon 1.226 GWh, die Photovoltaikanlagen steuerten 280 GWh zur Stromerzeugung aus Wind und Solar bei. Der Anteil der Offshore-Windstromproduktion am gesamten Windstromangebot der Berichtswoche lag bei 21,6 Prozent und übertraf die dritte Woche in Folge die 20-Prozent-Marke. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Offshore-Anteil inzwischen bei 15,1 Prozent. .

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