Insolvente SSC Wind von Buss Group übernommen

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Die in Hamburg ansässige Buss Group hat am 1. Juli 2019 das Geschäft der SSC Wind GmbH aus Wildeshausen mit rund 90 Mitarbeitern übernommen. Die SSC Wind hatte im Mai Insolvenzantrag gestellt. Als Gründe nannte das Unternehmen Verzögerungen und Baustopps sowie die vorangegangene Insolvenz des Windanlagenbauers Senvion. Die SSC Wind GmbH wird künftig unter der Firmierung Buss Wind Services GmbH am Markt agieren.

Für die Buss Group ist die Übernahme eigenen Angaben zufolge ein weiterer strategischer Schritt, um ihr Portfolio im Windbereich zu vervollständigen. Bislang hatte sich Buss auf die Hafenlogistik für Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee konzentriert. Diese Dienstleistung bietet Buss sowohl auf eigenen Offshore-Terminals in Eemshaven (Niederlande), Sassnitz und Stade (Deutschland) als auch auf Fremdterminals an. Zudem erbringt Buss im Onshore-Windbereich Servicedienstleistungen zur Wartung und Reparatur von Rotorblättern. Dieses Geschäft hat Buss bereits im März 2019 von SSC übernommen.

Durch die Ergänzung der SSC Wind könne sich Buss im Segment der erneuerbaren Energien als Dienstleister mit einem breit gefächerten Portfolio präsentieren. Im Onshore-Windbereich bietet Buss nun sowohl die Installation als auch den Service für Anlagen und Rotorblätter aus einer Hand an. Im Offshore-Windbereich unterstützt Buss seine Kunden nicht nur in der Hafenlogistik, sondern auch beim Management und bei der Planung von Großprojekten, der Vormontage im Hafen sowie der Installation und dem Service für Anlagen und Rotorblätter auf See.

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