Innogy übernimmt in den USA Windkraftgeschäft von EverPower

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Symbolbild Energiewende
Symbolbild (Quelle: mimadeo - Fotolia)

Die innogy SE hat in den USA das Windenergiegeschäft von der EverPower Wind Holdings erworben. Die US-Behörden gaben jetzt grünes Licht für den Anteilserwerb, den die Unternehmen bereits Ende 2017 vereinbart hatten. Damit gehören innogy Onshore-Windprojekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 2 GW. Über den Kaufpreis wurde stillschweigen vereinbart.

Die Projekte verteilen sich über acht US-Bundesstaaten (Maine, Maryland, Montana, New York, Ohio, Pennsylvania, Washington und Wyoming) und befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Laut innogy umfasst die gesicherte Projektpipeline drei Windparks in fortgeschrittenen Entwicklungsphasen. Dazu zählen Cassadaga (~126 MW) und Baron Winds (~270MW) im Staat New York sowie Scioto Ridge (~200MW) in Ohio. Innogy plant diese Projekte bis Ende 2020 in Betrieb zu nehmen. Als erster innogy-Windpark in den USA soll Scioto Ridge bereits Anfang 2019 in Bau gehen.

Weitere Projekte in Bereichen Offshore, Solar und eMobility

Die Realisierung der Windparks soll schrittweise erfolgen. Neben Onshore-Wind zählen in den Vereinigten Staaten auch Offshore- und Solarprojekte. Vor kurzem hat sich innogy Exklusivrechte an Solarentwicklungsprojekten in den USA mit einer Gesamtkapazität von rund 440 MW gesichert. Zudem ist innogy im US-eMobility-Markt aktiv und hat Anfang Juli das Unternehmen BTCPower übernommen.

Das Geschäft mit erneuerbaren Energien wird im kommenden Jahr aufgrund der Zerschlagung von innogy vollständig auf die bisherige Mutter RWE übergehen. E.ON erhält das Netzgeschäft.

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