Indischer Stahlkonzern Tata Steel investiert in Offshore-Windenergiebranche

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Der europäische Arm des indischen Stahlkonzerns Tata Steel in London hat eine Liefervereinbarung mit dem deutschen Rohrproduzenten Eisenbau Krämer aus Kreuztal-Kredenbach, geschlossen. Die Vereinbarung sieht die Produktion von Stahlrohren mit einem Durchmesser von mindestens 400 mm durch Tata Steel und Eisenbau Krämer auf Basis von Blechen vor, die Tata Steel an seinem Standort in Scunthorpe produziert, wie es in einer Pressemitteilung des Konzerns von Montag heißt. Die Rohre sind vor allem für die Produktion von Offshore-Windkraftanlagen gedacht, heißt es weiter. Zwei Mio. britische Pfund (GBP) will Tata Steel in diesem Zusammenhang auch in die Rohrproduktion an seinem britischen Standort Hartlepool investieren. Hartlepool soll als zentraler Standort zur Produktion von Rohren für den wachsenden europäischen Offshore-Windenergiemarkt ausgebaut werden. Die Expansionsarbeiten sollen noch im Oktober aufgenommen und bis Frühjahr 2012 abgeschlossen werden. Der Ausbau von Hartlepool und die Vereinbarung mit Eisenbau Krämer ergänzen sich laut Tata Steel. In der Kombination könne man das umfassendste und wettbewerbsfähigste Angebot im europäischen Offshore-Windenergiemarkt machen.

Die vollständige Meldung erscheint in Ausgabe 23/2011 von EUWID Neue Energien. Die Publikation informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen während der Energiewende.

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