In Polen bieten erneuerbare Energien Projektierern neue Investitionsmöglichkeiten

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In Polen ergeben sich für Investoren und Projektierer neue Investitionsmöglichkeiten im Bereich konventionelle Kraftwerke und erneuerbare Energien. Das berichtet die Enervis Energy Advisors GmbH, die eine Studie erstellt hat zu den regulatorischen Gegebenheiten in Polen, zur Entwicklung des Strommarkts sowie zur Wirtschaftlichkeit von Kraftwerksprojekten. Der Fokus liegt auf den Technologien Wind Onshore, Wind Offshore, Photovoltaik, Biomasse/Biogas und Gaskraftwerken.

Wie Enervis berichtet, ist der polnische Kraftwerkspark überaltert und dominiert von Kohlekraftwerken. Gleichzeitig verschärften sich die europäischen Emissionsstandards und erneuerbare Energien würden immer günstiger. Vor dem Hintergrund dieser Trends stehe der polnische Markt in der kommenden Dekade vor einem massiven Investitionszyklus. Polen stehe hier vor einer Richtungsentscheidung über die Ausgestaltung des zukünftigen Energiemixes. Im Vergleich zu einer Kohlestrategie weise eine Diversifizierung des Energiemixes hin zu mehr Erdgas und Erneuerbaren ähnliche Kosten und ein vergleichbares Versorgungssicherheitsniveau auf, senke jedoch deutlich die CO2-Emissionen sowie langfristig auch die Importabhängigkeit.

Die in der nächsten Dekade anstehenden Investitionen haben laut Julius Ecke von Enervis eine bindende Wirkung bis 2050 und darüber hinaus. Hier müssen vorausschauende Entscheidungen getroffen werden, die eine Anpassung des polnischen Energiesektors an die aktuellen Megatrends ermöglichen. Mindestens eine anteilige Diversifizierung sei hierfür eine notwendige Voraussetzung.

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