In Köln soll Stadtviertel mit Erneuerbaren, Fernwärme und Elektromobilität entstehen

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Aus dem Baugebiet Lindgens-Areal soll ein Kölner Vorzeigeviertel in Sachen nachhaltiges und ökologisches Wohnen werden. Das geht aus einer Mitteilung der Rheinenergie hervor, die bei der Entwicklung neuen Quartiers im Mülheimer Hafen mit den Investoren des Areals, der Lindgens & Söhne GmbH & Co. KG, der Lindgens Areal Projekt GmbH & Co. KG und Wolfgang von Moers kooperiert. Die Rheinenergie und ihre Schwestergesellschaften des Stadtwerkekonzerns unterstützen das Projekt unter anderem Fernwärme aus dem Gas-und-Dampfturbinen-Heizkraftwerk Niehl 3 sowie mit Photovoltaik-Anlagen, die für die Umsetzung eines Mieterstrommodells zum Einsatz kommen, und mit intelligenten Lösungen für Elektromobilität.

Die Investoren und die Rheinenerige wollen auf die smarte Bündelung von Vor-Ort-Erzeugung aus erneuerbarer Energie und konventioneller Technik für die Wärmeversorgung bauen. Als erstes Quartier im Mülheimer Hafen schließt die RheinEnergie das Gebiet an ihre neue Fernwärmetrasse im Süden des Stadtteils an und versorgt es mit Wärme. Im Rahmen des Mieterstrom-Modells sollen die künftigen Bewohner des Lindgens-Areals ihren Strom direkt von Photovoltaikmodulen auf dem eigenen Dach beziehen.

Hinzu kommt ein Mobilitätspaket. Dabei kooperieren die Investoren und der Kölner Versorger mit Carsharing-Anbietern und mit den Kölner Verkehrsbetrieben. Geplant sind Mobilitätsknotenpunkte mit Stromtankstellen und Car- und Bike-Sharing, sogenannte E-Mobility-Hubs. Außerdem will die RheinEnergie in den Tiefgaragen des Lindgens-Areals Ladesäulen für die E-Autos von Bewohnern und Besuchern installieren. Mit ihrer Beteiligung am Softwareunternehmen chargecloud stellt Rheinenergie dafür auch den passenden Abrechnungsservice bereit.

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