Im Blickpunkt: Jahr 2030 – Erneuerbaren-Ausbauziele und Debatten

Strommasten-Leitungen
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Innerhalb der nächsten Dekade muss die Energiewende in Deutschland, aber auch weltweit erhebliche Fortschritte machen – und das nicht nur im Stromsektor. Im Zuge der Sektorkopplung mit ihrer Übertragung von Aufgaben aus den Bereichen Wärme, Verkehr und Industrie in den Stromsektor steht die Bereitstellung von Elektrizität allerdings besonders im Fokus. Wichtige Stichworte lauten hier Wärmepumpen, Elektromobilität oder grüner Wasserstoff.

Mit Blick auf das Zieljahr 2030 ist der (Brutto-)Strombedarf damit eine besonders wichtige Zielgröße. Steigt durch die Sektorkopplung der Strombedarf, steigt damit zugleich die erforderliche Bereitstellung von Strom aus erneuerbaren Energien, wenn ein definiertes Grünstromziel erreicht werden soll. Aktuell lautet dieses Ziel 65 Prozent Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat sich lange Zeit auf Projektionen gestützt, die für das Jahr 2030 einen vergleichsweise geringen Strombedarf prognostizieren – und stieß damit auf massive Kritik in der Energiewirtschaft: Durch die Sektorkopplung wird mit einem starken Anstieg des Strombedarfs in der nächsten Dekade gerechnet. Inzwischen hat das BMWi eingeräumt, dass die Zahlen nicht stimmen dürften. Nun hat man neu gerechnet und Mitte Juli einen neuen vorläufigen Prognosekorridor zwischen 645 und 665 TWh im Jahr 2030 geöffnet.

Der vorliegende Blickpunkt stellt wichtige Berichte zum Thema Energie- und Stromverbrauch im Jahr 2030 zusammen. Der Blickpunkt wird ergänzt, wenn die Berichterstattung in EUWID Neue Energie das Thema aufgreift. Eine Übersicht über sämtliche Blickpunkt-Elemente von EUWID NE können Sie hier aufrufen.

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