Im Blickpunkt: Grüne Fernwärme

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(Bildquelle: finecki - stock.adobe.com)

Während die Energiewende im Stromsektor bereits manchen Fortschritt vorzuweisen hat, sind die Erfolge im Verkehr, aber auch im Wärmesektor überschaubar. Eine Baustelle sind die Fernwärmestrukturen. Hier ist der Anteil fossiler Energien nach wie vor sehr hoch. Nach vorläufigen Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums wurden im Jahr 2020 insgesamt 126 TWh Fernwärme erzeugt, von denen 22 TWh aus regenerativen Quellen stammen. Daraus ergibt sich ein Anteil von 17,8 Prozent.

Eine wichtige Rolle können bei der Umstellung fossiler Energien in grüne Fernwärmestrukturen Technologien wie Großwärmepumpen und große Solarkollektorfelder spielen. Aber auch die Geothermie und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf der Grundlage von Biomasse oder künftig auch grünem Wasserstoff könnten zur Dekarbonisierung der Fernwärmenetze beitragen und mehr „grüne Wärme“ bereitstellen.

Einen wesentlichen Beitrag zum (beschleunigten) Ausbau der „grünen Fernwärme“ könnte die Bundesförderung effiziente Wärmenetze spielen, die auch den finanziellen Rahmen für en Umstieg auf die grünen Fernwärmestrukturen stecken soll. Aktuell fehlen die entsprechenden Rahmenbedingungen noch, die Energiebranche wartet ungeduldig auf den Startschuss des Instruments.

Der vorliegende „Blickpunkt“ gibt einen Überblick über die (jüngere) Berichterstattung von EUWID Neue Energie rund um das Thema „grüne Fernwärme“. Der Blickpunkt wird ergänzt, sobald es neue Entwicklungen gibt.

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