Die Messesaison läuft auf Hochtouren. Und die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus. Wie geht es weiter mit der Energiewende und wohin steuert die Verkehrswende? Stehen die Ampeln für die Elektromobilität wirklich schon auf grün? Und kommt der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien schnell genug voran unter dem neuen Regime von Ausschreibungen nach dem EEG 2017? Viel Stoff für angeregte Diskussionen auf Veranstaltungen wie der IAA und der Husum Wind.

In der aktuellen Ausgabe von EUWID Neue Energie greifen wir eine Reihe dieser Fragen auf. Einfache Antworten sind nicht zu erwarten. Die Herausforderungen der Energiewende sind dafür zu komplex. Und mit der Vielschichtigkeit der Aufgaben rund um den Umbau der Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr steigt auch die Komplexität mit Blick auf die Akteure am Markt.

Elektromobilität: IAA ist heute auch für die Energiewirtschaft wichtig

Das in der Energiebranche viel diskutierte Thema “Konvergenz” zeigt sich dann auch bei der IAA: War die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt früher aus energiewirtschaftlicher Sicht eher ein Thema für Fuhrparkmanager, so sind inzwischen auch ganz wesentliche Kernaufgaben der Energiewirtschaft betroffen: Wie geht es mit der Elektromobilität voran? Und wann ist die Automobilbranche so weit, dass sie ein breiteres Angebot an bezahlbaren Elektrofahrzeugen offerieren kann?

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Worum geht es in der aktuellen Ausgabe von EUWID Neue Energie? Alle Themen im Überblick.

Die Energiewirtschaft ist der Auffassung, dass sie ihren Teil zur Auflösung des „Henne-Ei“-Problems der Elektromobilität leistet: Die Zahl der verfügbaren öffentlichen Ladesäulen nimmt stetig zu. Eine Auswertung der bisherigen Bewilligungen aus dem ersten Förderaufruf zeigt, dass für immerhin schon 6.308 Ladepunkte Fördergelder in Höhe von insgesamt 27,7 Mio. € ausgereicht wurden. Die Analyse zur Struktur der bisherigen Förderung lesen Sie auf dem Titel der jetzt erschienenen Ausgabe 38/2017 von EUWID Neue Energie.

Husum Wind: Optimismus trotz mancher Sorgenfalten

Eine weitere große „Energiewende-Messe“ der vergangenen Woche war die „Husum Wind“. Die Unternehmen blicken durchaus mit Optimismus in die Zukunft. Getrübt wird der Ausblick auf die kommenden Jahre allerdings durch die Verwerfungen, die durch die Definition der Bürgerenergie im Ausschreibungsdesign entstanden sind. Mehr zur Atmosphäre auf dem Branchenevent lesen Sie hier – und in der aktuellen Ausgabe von EUWID Neue Energie.

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EUWID Neue Energie 38/2017 ist am 20. September erschienen. Kostenlos testen können Sie EUWID NE hier.

Gerade noch vor Redaktionsschluss wurden die Zuschläge der ersten Ausschreibungsrunde für Biomasseanlagen bekannt gegeben. Es zeigt sich, dass das Ausschreibungsvolumen von 122 MW deutlich unterschritten wurde. Einen ersten Blick auf die Ergebnisse der Ausschreibung können Sie auf dieser Seite werfen. In der kommenden Ausgabe werden wir das Thema vertiefen.

Bereits jetzt können Besucher unserer Website ein Dossier zu den Ausschreibungen nach EEG 2017 abrufen. Wir haben den aktuellen Zwischenstand dokumentiert und ein kurzes Fazit gezogen.

(Bildquelle Titelbild: IAA)

Was in Ausgabe 38/2017 von EUWID Neue Energie im Mittelpunkt steht:

1Ausschreibungsvolumen für Biomasse nur zu rund 23 Prozent ausgeschöpft:

Die BNetzA hat bei der ersten Ausschreibung für Biomasseanlagen 24 Gebote mit  einem Gebotsumfang von rund 27,6 MW bezuschlagt. Damit wird das  Ausschreibungsvolumen nur zu rund 23 Prozent ausgeschöpft.

2IAA: Alle Ampeln auf grün für den Ausbau der E-Mobilität in Deutschland?

Bei aller Begeisterung für die Elektromobilität auf der IAA: Die Rufe nach einer technologieoffenen Debatte um die Ausgestaltung der Verkehrswende sind auch in dieser Phase deutlich zu vernehmen.

3Husum Wind 2017: Branche trotz unsicherer Perspektiven optimistisch

Am vergangenen Freitag ist die weltgrößte Windenergiemesse „Husum Wind“ zu Ende gegangen. Die Branche gibt sich optimistisch, Sorgenfalten bereiten aber das Ausschreibungsdesign und manche politische Entwicklung.

4Studie: Die deutschen Energieversorger wissen nicht, wie ihre Kunden ticken

Die deutschen Energieversorger wissen nicht, wie ihre Kunden ticken. Dies ist das zentrale Ergebnis der Studie „Die Zukunft der Energie – Zukünftige Geschäftsmodelle der Energieversorger“ der Unternehmensberatung Axxcon.

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