Großbritannien: Offshore-Deal soll Kapazität auf 30 GW bis 2030 steigern

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Bildquelle: Michael Rosskothen - Fotolia

Großbritannien will bis zum Jahr 2030 30 Prozent seines Stroms aus Offshore-Windenergie beziehen. Dazu haben die britische Regierung und Industrievertreter einen Offshore-Sector-Deal vereinbart. Das geht aus einem Bericht des europäischen Windenergieverbandes WindEurope hervor.

Die Offshore-Windkapazität soll gemäß der Vereinbarung 30 GW bis zum Jahr 2030 erreichen – gegenüber den heutigen 8 GW. Die Zahl der qualifizierten Arbeitsplätze in diesem Sektor soll auf 27.000 verdreifacht werden. Ziel sei es, den Anteil an weiblichen Fachkräften bis zum Jahr 2030 auf 33 Prozent zu steigern.

Die britische Regierung stimmte zudem zu, alle zwei Jahre Offshore-Windauktionen mit einem Fördertopf von 557 Mio. britischen Pfund (650 Mio. €) durchzuführen.

Mit diesen Schritten konsolidiert sich Großbritannien nach Einschätzung von WindEurope bis 2030 als größter europäischer Markt für Offshore-Windenergie und würde damit nach China der zweitgrößte weltweit sein. Der Verband hob zudem das britische Modell hervor, zweiseitige Contracts for Difference anzubieten und den Entwicklern die Verantwortung für den Netzanschluss zu übertragen. Dies habe sich bewährt, so WindEurope.

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