Neue Ladetarife für E-Autos: Greenpeace Energy gibt Netzentgeltreduzierung weiter

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Elektroauto-Symbolbild
Symbolbild (Quelle: Markus Mainka - stock.adobe.com)

Greenpeace Energy bietet ab sofort zwei neue Mobilstrom-Tarife. Wie die Hamburger Energiegenossenschaft berichtet, werden beim Tarif „Mobilstrom aktiv“ E-Auto-Ladestrom und Haushaltsstrom über einen gemeinsamen Zähler abgerechnet, der Preis liegt hier bei 28,8 ct/kWh. Der Tarif „Mobilstrom plus“ richtet sich an diejenigen, deren E-Auto zuhause über eine Ladesäule mit separatem, unterbrechbarem Zähler geladen wird, zu dann 22,8 ct/kWh.

Weil Netzbetreiber solche unterbrechbaren Zähler je nach Netzsituation ein- und ausschalten dürfen, sinken die Netzentgelte. Greenpeace Energy gebe diesen Vorteil direkt an seine Mobilstrom plus-Kunden weiter, heißt es. Bei beiden Tarifen kommt ein monatlicher Grundpreis von 8,90 € hinzu.

Strom aus Post-EEGWindkraftanlagen soll Elektroautos aufladen

„Wir müssen die Verkehrswende mit nachhaltigen Angeboten beschleunigen, denn sonst kommen wir auch bei der Energiewende insgesamt nicht schnell genug voran“, sagt Greenpeace Energy-Vorstand Nils Müller. Wichtigste Maßnahmen seien unter anderen die Vermeidung von motorisiertem Verkehr, die Ausweitung von entsprechend verbesserten öffentlichen Nah- und Fernverkehrsangeboten sowie die größtmögliche Energieeffizienz. „Wo Individualverkehr noch nicht vermeidbar ist und dafür auf Elektroautos umgestiegen wird, wird die Herkunft des genutzten Stroms besonders wichtig“, betont das Unternehmen.

Quelle: Greenepeace Energy

Greenpeace Energy kaufe seinen Strom direkt bei Ökokraftwerken, heißt es. „Rund die Hälfte davon stammt aus Windkraftanlagen, die keine Förderung mehr erhalten.“ Durch einen „fairen Abnahmepreis“ könnten diese weiter Grünstrom produzieren.

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