Green City Energy will in Hessen Windenergieprojekte bauen

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Die Green City Energy AG aus München und die auf erneuerbare Energien spezialisierte Einheit des Papierproduzenten Koehler arbeiten künftig gemeinsam an der Errichtung von Windparks in Hessen.

Mit der Partnerschaft bei den geplanten Windparks der Koehler Renewable Energy AG wollen die beiden Unternehmen Kompetenzen und Know-how bündeln, wie aus einer Mitteilung der Green City Energy hervor geht.

Für eines der Projekte wurde den Angaben zufolge ein Genehmigungsantrag eingereicht, für weitere Projekte laufen aktuell die Vorbereitungen für die Genehmigungsanträge, diese sollen bis Herbst abgeschlossen sein. Im Herbst dieses Jahres wollen die Projektpartner mit detaillierten Informationen an die Öffentlichkeit gehen.

Die bereits geplanten Windparks befinden sich auf den Gemarkungen Blasbach und Hermannstein befinden sich in Vorranggebieten, die im Rahmen der Teilfortschreibung Windenergie des Teilregionalplans Energie Mittelhessen ausgewiesen wurden. Für das Projekt Wetzlar-Blasbach wurde der Genehmigungsantrag bereits beim Regierungspräsidium eingereicht. Dieser wird derzeit überarbeitet. Sobald die Vorplanungen in Hermannstein abgeschlossen sein werden, soll im Herbst dieses Jahres der zweite Genehmigungsantrag eingereicht werden.

Kooperation soll Klimaschutzziele in Hessen unterstützen

Mit den gemeinsam mit der Koehler-Gruppe geplanten Windenergieanlagen erweitert die Green City Energy AG ihre Windaktivitäten auf das Bundesland Hessen. „Hessen hat noch großes Potential im Bereich der Windenergie“, sagt Jens Mühlhaus, Vorstandssprecher der Green City Energy AG. „Bis 2050 will das Land seinen Stromverbrauch komplett aus erneuerbaren Energien decken und Windenergie soll jährlich die Hälfte dazu beitragen.“ Vor allem in den Mittelgebirgslagen gibt es viele attraktive Standorte. „In der Zeit von 2014 bis 2019 will die Schwarz-Grüne Landesregierung die in Hessen installierte Windkraftleistung verdreifachen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten im Schnitt 400 MW jährlich hinzukommen“, sagt Nicolas Christoph, Prokurist der Koehler Renewable Energy GmbH.

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