Geothermiebranche fordert höhere Vergütung im EEG 2012

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Die Geothermiebranche hat mit Blick auf die anstehende Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eine Anhebung der Fördersätze für tiefengeothermische Projekte gefordert. Trotz technologischer Fortschritte sei die Stromproduktion aus tiefer Geothermie bislang nicht kostendeckend möglich, heißt es in einem Positionspapier des Bundesverbandes Geothermie GtV und des Wirtschaftsforums Geothermie (WFG). Im Rahmen der EEG-Novelle für 2012 sollte nach dem Willen der beiden Verbände die Grundvergütung von 16 auf 20 ct/kWh bei einer jährlichen Degression von 1 Prozent ab dem Jahr 2019 erhöht werden. Der Frühstarterbonus nach dem EEG sollte von 4 auf 7 ct/kWh steigen, hier sei aber eine Degression von 10 Prozent ab 2019 möflich, so die Verbände. Eine Abschaffung des Frühstarterbonus zu einem bestimmten Zeitpunkt lehnen GtV und WFG ab, um wirtschaftliche Risiken aufgrund der langen Projektrealisierungszeiträume zu vermeiden.

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