Gemischte Bilanz für Solarjahr 2017

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Sonne und Wolken
Quelle: EUWID

Das Solarjahr 2017 geht mit einer gemischten Bilanz zu Ende. Zwar hat sich der Solarzubau in Deutschland nach seinen Tiefständen etwas erholt, dafür liegen die Antragszahlen nach Fördermitteln aus dem Marktanreizprogramm für Solarwärmeanlagen deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Ein ordentliches Jahr war es für Photovoltaik-Anlagenbetreiber. Mit einer Stromproduktion von 36,2 TWh nach elf Monaten liegt der Solarertrag um mehr als sieben Prozent über dem Vorjahresniveau.

Solarstromkosten-in-PV-AusschreibungenDass die Photovoltaik sich in kürzester Zeit von einer vergleichsweise teuren Technologie zu einer günstigen und flexibel einsetzbaren Schlüsseltechnologie der Energiewende entwickelt hat, dokumentieren die Ergebnisse der PV-Ausschreibungen. Bereits zum Start der Pilotausschreibungen für PV-Freiflächenanlagen im Jahr 2015 wurde die Marke von 10 ct/kWh unterschritten. Seinerzeit wurde im Pay-as-bid-Verfahren eine durchschnittliche Förderhöhe von 9,17 ct/kWh ermittelt.

Seit diesem Zeitpunkt sind die Förderkosten für größere Photovoltaik-Anlagen immer weiter gesunken. Beim Ausschreibungstermin Oktober 2017 ist die 5-Cent-Marke gefallen: Der gewichtete Zuschlagswert lag bei nur noch 4,91 ct/kWh.

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