GE Renewable Energy testet 12-MW-Offshore-Turbine in Großbritannien

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GE haliade-X
Quelle: GE Renewable Energy

GE Renewable Energy will mit der britischen Offshore Renewable Energy (ORE) Catapult Offshore-Windtechnologien der nächsten Generation erproben und entwickeln. Dazu haben sie eine fünfjährige Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet. Konkret sollen die von GE angekündigte Haliade-X – mit 12 MW die bislang größte und leistungsstärkste Anlage der Welt – sowie die bestehende Haliade 150-6MW fortschrittlichen Test- und Demonstrationsprogrammen unterzogen werden. Nach Angaben von ORE Catapult werden die Tests in ihrer 15-MW-Testanlage in Blyth, Northumberland, durchgeführt.

Haliade-X soll bis zu 67 GWh pro Jahr erzeugen können

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten umfassen unter anderem Kühltechnologien, Umrichter, Belastungsbedingungen für mechanische und elektrische Komponenten sowie Netzprüfungen. John Lavelle, President & CEO des Offshore-Windgeschäfts von GE, sagte: „Dies ist eine wichtige Vereinbarung, weil wir damit Haliade-X schneller unter kontrollierten und extremen Bedingungen beweisen können.“ Herkömmliche Testmethoden seien nur bedingt wiederholbar, da sie auf lokalen Windverhältnissen beruhen. Die Windkraftanlage soll GE zufolge bis zu 67 GWh pro Jahr erzeugen können. Mit einem Investitionsvolumen von über 327 Mio. € in die Entwicklung der Haliade-X bekenne sich GE „ganz klar zu dem stetig wachsenden Offshore Windgeschäft“.

Perry: “Offshore-Windindustrie in Großbritannien hervorragend positioniert”

Die britische Energieministerin Claire Perry begrüßte ebenfalls die von GE und ORE Catapult getroffene Vereinbarung: „Diese Zusammenarbeit ist eine großartige Nachricht und unterstreicht unsere erstklassigen Forschungs- und Testeinrichtungen. Mit unserer Industriestrategie machen wir Großbritannien zu einem weltweit führenden Land im Bereich der erneuerbaren Energien, einschließlich der Offshore-Windenergie.“ Mit 22 Prozent aller Investitionen in europäische Windprojekte sei die Offshore-Windindustrie in Großbritannien hervorragend positioniert, so Perry.

 

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