Future Energy Accelerator neues Förderkonzept von dena und BMWi für Energie Start-ups

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Um innovative Start-ups im Energiesektor künftig besser zu unterstützen, hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) mit Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums ein Konzept für einen „Future Energy Accelerator“ entwickelt. Der Accelerator soll sich in Umfang und Qualität von vorhandenen Förderangeboten deutlich abheben und von der Wirtschaft getragen werden, teilte die dena mit.

Derzeit stellen die Energieagentur und das Bundeswirtschaftsministerium das Konzept führenden Unternehmen aus verschiedenen Branchen vor und diskutieren mit ihnen über die Umsetzung. Vorgesehen sei eine Kooperationsplattform, die Start-ups Zugang zu Kapital und Know-how bietet. Experten unterstützen die Gründer bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und Vertriebsmodellen. Unternehmen der Energiewirtschaft, die sich an der Plattform beteiligen, erleichterten die Erschließung des Endkundenmarkts.

„Energiewende braucht Innovation, Start-ups brauchen Unterstützung“, erklärte der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung, Andreas Kuhlmann. Ziel der Initiative sei es, die Entwicklungszyklen neuer Produkte und Dienstleitungen zu verkürzen und Start-ups einen schnelleren Markteintritt zu ermöglichen. Denn gerade in der kapitalintensiven Entwicklungsphase mangele es vielen jungen Unternehmen an Investments. Es fehlt laut Kuhlmann bisher an tragfähigen Kooperationsmodellen. Mit dem Future Energy Accelerator könnten die Kräfte der Energiewirtschaft gebündelt werden, damit es künftig mehr Erfolgsgeschichten deutscher Energie-Start-ups gibt. Von der Innovationskraft dieser Unternehmen könnten auch Investoren aus der Energiebranche profitieren.“

Wandel im Energiesektor eröffnet Chancen für neue Geschäftsmodelle

Als Kooperationsplattform soll der Future Energy Accelerator den Austausch zwischen Start-ups, Investoren und der klassischen Energiewirtschaft fördern und so Impulse für die Energiewende liefern. Entwicklungen wie der Trend zur Dezentralisierung, der wachsende Bedarf an Flexibilität auf Erzeugungs- und Nachfrageseite und die Digitalisierung eröffneten große Chancen für neue Geschäftsmodelle.

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