Frost & Sullivan sieht globalen Windkraftmarkt auf Wachstumskurs

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Energiewende_mit_Windkraft
Symbolbild (Quelle: Wolfilser - stock.adobe.com)

Der weltweite Windenergiemarkt befindet sich laut dem Beratungsunternehmen Frost & Sullivan auf deutlichem Wachstumskurs. In der Studie „The Global Wind Power Market, Forecast to 2025“ werden jährliche Investitionen in Höhe von 100 Mrd. US-Dollar bis zum Jahr 2025 prognostiziert. Neben den Top-4 Investitionsstandorten China, die USA, Deutschland und Indien sollen neue Investitionen in Brasilien, Frankreich, Spanien und Großbritannien für eine weitere Verbreitung der Windkraft sorgen.

Windkraftmarkt kann mit herkömmlichen Brennstoffen zunehmend mithalten

Angetrieben von einer installierten Basis in Europa und Nordamerika und substantiellen neuen Kapazitätserhöhungen in Asien werde der globale Markt für Dienstleistungen in der Windenergie von 9 Mrd. US-Dollar in 2016 auf voraussichtlich 24,97 Mrd. US-Dollar in 2025 anwachsen. 45,9 Prozent der globalen Umsätze werden voraussichtlich in Nordamerika und Europa generiert, während auf China 39,3 Prozent der Gesamtumsätze in 2025 entfallen werden.

Corporate Sourcing neuer markttreibender Faktor für globalen Windmarkt

„Die Integration in das Stromnetz, die Rücknahme von staatlichen Subventionen sowie die politische Instabilität und Kürzung bei Windkraftprojekten stellen auch weiterhin die größten Herausforderungen für Unternehmen im globalen Windmarkt dar”, erklärt Frost & Sullivan Industry Analyst Swagath Navin Manohar. Doch gebe es Potentiale bei Dienstleistungen in der globalen Windindustrie, die das IoT (Internet of Things) möglich mache.

Big Data, IoT und fortschrittliche Materialien treiben Windkraftmarkt an

Das IoT, Data Analytics und Prognosemodelle seien demnach einige der disruptiven Innovationen, die auf spezifische Herausforderungen in der Industrie eingehen und zusätzlich Umsatzströme schaffen können. So können Windparkentwickler nach Einschätzung von Frost & Sullivan etwa durch eine IoT-Vernetzung die Leistung von Windturbinen und angeschlossenen Geräten an entfernten Orten und ohne manuelle Intervention effizient überwachen. Datenanalyse und die Cloud stellten daneben weitere Möglichkeiten in Aussicht.

„In den nächsten Jahren wird es sprechende Turbinen, Drohnen und Roboter geben, die mit Hilfe des IoT entwickelt und die manuelle Inspektion von Windturbinen und Rotorblättern ersetzen werden. Gleichzeitig wird es leichtgewichtige, hochfeste Verbundwerkstoffe geben, die die Vergrößerung von Windturbinen ermöglichen“, so Manohar. All diese Entwicklungen sollen sowohl den etablierten Unternehmen als auch neuen im Markt neue Chancen bieten.

 

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