Französischer Biomethanmarkt entwickelt sich dynamisch

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Symbolbild Biogasanlage
Quelle: Fachverband Biogas

Der französische Biomethanmarkt entwickelt sich weiter dynamisch. Wie aus aktuellen Zahlen des französischen Gasnetzbetreibers GRTgaz hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr 18 neue Biomethananlagen in Frankreich in Betrieb genommen. Die ins Gasnetz eingespeiste Menge habe sich 2017 auf 406 GWh fast verdoppelt und entspreche dem Verbrauch von rund 34.000 Wohnungen. Die maximale Einspeisekapazität aller Biomethananlagen habe Ende 2017 bei 682 GWh jährlich gelegen, im Vergleich zu 410 GWh im Jahr zuvor.

Auch die Perspektiven für die nächsten Jahre sind positiv. 2017 wurden viele Hunderte von neuen Anlagen mit einer jährlichen Kapazität von 3 TWh angekündigt, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 60 Prozent entspricht. Insgesamt seien Ende vergangenen Jahres 361 Biomethan-Projekte mit einer jährlichen Kapazität von 8 TWh registriert gewesen. Das entspreche dem Ziel des Programmation Pluriannuelle de l’Énergie (PPE) für die Biomethaneinspeisung im Jahr 2023.

Die Beteiligten betonen die Notwendigkeit von Maßnahmen, um den Ausbau von Biomethananlagen zu beschleunigen und die Gasindustrie im Verkehrsbereich zu unterstützen. Das Jahr 2017 sei von der Umsetzung einiger Maßnahmen geprägt gewesen, die die Entwicklung des Sektors begünstigt haben. Durch die Ermäßigung der Gebühren für die Einspeisung von Biomethan in das Verteilnetz und die Eröffnung unterirdischer Biomethanspeicher hätten neue Projekte entstehen können. Es blieben jedoch einige Maßnahmen erforderlich, einschließlich der Umstellung von einer monatlichen Berechnung der Einspeiseleistung auf eine jährliche Berechnung.

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