Das Unternehmen Flixbus testet E-Busse im deutschen Fernbuslinienverkehr. Heute ist der erste vollelektrische Fernbus in den Testbetrieb auf der Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim gestartet. Den Strom liefert Greenpeace Energy.

Erster vollelektrischer Fernbus im Testbetrieb zwischen Frankfurt und Mannheim (Quelle: Flixbus)

Viermal täglich soll der E-Bus nun zwischen Frankfurt und Mannheim pendeln sowie auch den Frankfurter Flughafen und Heidelberg anfahren. Der Bus lädt ein- bis zweimal am Tag und über Nacht. Die Ladestation in Mannheim befindet sich am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). In Frankfurt lädt der Bus zunächst an einer temporären Ladestation. Die Ladesäulen sind mit zwei Steckern zu jeweils 40 kW ausgestattet, sodass jede Ladestation eine Leistung von 80 kW erzeugt.

FlixBus kooperiert eigenen Angaben zufolge seit geraumer Zeit mit Klimapartner atmosfair. Kunden haben so bei allen FlixBus- und FlixTrain-Fahrten die Möglichkeit, den CO2-Ausstoß ihrer Fahrt durch einen Umweltbeitrag zu kompensieren. Dafür wird bei jeder Fahrt der individuelle CO2-Ausstoß berechnet und in ein UN-zertifiziertes CO2-einsparendes Klimaschutzprojekt investiert. Rund zehn Prozent der FlixBus-Kunden würden sich für diese Option entscheiden, heißt es.

Mit den Anfang 2018 lancierten FlixTrains zwischen Hamburg und Köln sowie Berlin und Stuttgart erweiterte FlixMobility das Portfolio um ein weiteres umweltfreundliches Verkehrsmittel. Die vollelektrischen Züge sollen ab dem kommenden Jahr ebenfalls mit Ökostrom beliefert werden.

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