Finnischer Investor steigt in Geothermieprojekt Icking ein

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Die zweite Bohrung des Geothermieprojekts in Holzkirchen hat eine Fündigkeit von 150 Grad Celsius heißem Wasser bei einer Ergiebigkeit von 50 Litern pro Sekunde hervorgebracht.
Die geologischen Bedingungen begünstigen die Nutzung der Geothermie in Bayern. (Bildquelle: Geothermie Holzkirchen)

Der finnische Finanzinvestor Taaleri steigt mit einer Mehrheitsbeteiligung beim Geothermieprojekt in Icking südlich von München ein. Taaleri werde das Eigenkapital während der Bauphase des 160-Mio.-€-Projekts bereitstellen, heißt es in einer Mitteilung von Taaleri.

Das Unternehmen Erdwärme Bayern, das bislang für die Entwicklung des Vorhabens verantwortlich zeichnete, bleibt als Minderheitsgesellschafter an dem Projekt beteiligt.

Anlage soll nach Fertigstellung über elektrische Leistung von 30 MW verfügen

Den Angaben zufolge soll das Kraftwerk nach der angepeilten Fertigstellung im Jahr 2020 über eine elektrische Leistung von 30 MW verfügen. Genutzt werden soll 150 Grad heißes Wasser aus einer Tiefe von rund vier Kilometern.

Thema Geothermie in EUWID Neue Energie:

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