Zwei Themen bestimmen die neue Ausgabe 26.2021 von EUWID Neue Energie. Zum einen ist da der finale Akt im politischen Berlin. Hier wurde in der vergangenen Woche eine Vielzahl von Weichenstellungen vorgenommen, es war die letzte Gelegenheit vor der Bundestagswahl im September. Zum anderen widmen wir uns in dieser Woche den Trends bei der Kostenentwicklung der erneuerbaren Energien.
(Nachweis für Beitragsbild: Julia Kummerow / Deutscher Bundestag)

Zwei aktuelle Analysen zur Kostenentwicklung zeichnen ein ganz ähnliches Bild: Die erneuerbaren Energien sind inzwischen so günstig geworden, dass es aus rein wirtschaftlichen Gründen immer schwieriger wird, den Betrieb von fossil betriebenen Kraftwerken darstellen zu können. Während das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) die Entwicklung in Deutschland analysiert, zeigt der jüngste Kostenbericht der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (Irena), wie sich der Erzeugungswettbewerb im internationalen Kontext verschiebt.

Ein Grund für die zunehmende Unwirtschaftlichkeit fossiler Energieerzeugung liegt in den verschärften Klimazielen und steigenden CO2-Preisen, über die externe Kosten der Verbrennung von Kohle und Erdgas abgebildet werden. In Berlin wurden in der vergangenen Woche etliche Beschlüsse gefasst und Gesetze erlassen, die den Weg zu einem beschleunigten Klimaschutz weisen sollen:

Unsere Top-Themen der Woche:

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